Rosenmüllers "Sommer in Orange" vorgestellt

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Regisseur Marcus H. Rosenmüller ist gerne Gast beim Open-Air-Kino am Stoa. Sowohl er als auch das Publikum hatten bei der Vorpremiere von "Sommer in Orange" Glück, der kräftige Regenguss endete, bevor der Film begann.

Wasserburg/Edling - Der Kinosommer am Stoa erlebte am Samstag einen der erfolgreichsten Tage. Das lag nicht nur daran, dass Marcus H. Rosenmüller seinen neuen Film "Sommer in Orange" vorstellte.

Seit vielen Jahren ist Marcus H. Rosenmüller, der Regisseur von "Wer früher stirbt ist länger tot", "Beste Zeit" und "Beste Gegend" mit dem Wasserburger Kinobetreiber Rainer Gottwald befreundet. Und weil es für den Filmemacher nichts Schöneres gebe, als vor großem Publikum und in der Atmosphäre eines Freiluftkinos seine Filme vorzustellen, zeigte er auch seinen neuen Film "Sommer in Orange" in einer Vorpremerie am Stoa.

Der Kinosommer am Stoa erlebte am Samstag mit knapp 1200 Zuschauern einen der erfolgreichsten Tage in einer Saison mit häufigem schlechten Wetter.

Der Abend begann viel versprechend, milde Temperaturen und ein fast wolkenfreier Himmel stimmten die Besucher auf den Sommerfilm ein. Mit Getränken, Essen, Popcorn und Mückenspray machten es sich die Kinogänger auf den Steinen, Bierbänken und dem Hang vor der Kinoleinwand gemütlich.

Kurz vor Filmbeginn zogen dann doch tiefschwarze Wolken aus Osten heran und brachten einen Schauer. Kein Problem für die wettergeprüften Wasserburger, die die Regenjacken und Schirme vom Nachtflohmarkt am Tag davor wieder mitgebracht hatten und den Stoa in ein Meer aus bunten Schirmen verwandelten. Pünktlich zu Filmbeginn hörte es auf zu regnen und die Zuschauer erlebten einen Sommerfilm unter teilweise sternenklarem Himmel.

Der farbenfrohe Film von Marcus H.Rosenmüller spielt in einem kleinen bayerischen Dorf Mitte der Achtziger Jahre. Wie in seinen früheren Filmen wählt Rosenmüller die Perspektive von jugendlichen Protagonisten, um die Eigenheiten bayerischer Dörfer auf das Korn zu nehmen. Lilly und Fabian ziehen mit ihrer Mutter und deren Bhagwan-Kommune nach Thalbichl, weil die Erwachsenen dort ein Therapiezentrum eröffnen wollen. Die Kinder müssen erleben, dass die Erwachsenen beider Seiten sich mit Toleranz und dem Verlassen gewohnter Wege schwer tun - viel Stoff für eine Komödie, viele Gelegenheiten für laute Lacher vor der Kinoleinwand am Stoa.

Obwohl der Wetterbericht häufig mit Gewittern drohte, es blieb laut Rainer Gottwald auch an anderen Tagen während der Filme meist trocken. Anders während der Dreharbeiten, wie Marcus H. Rosenmüller lachend erzählte: Einen Monat hatten er und seine Crew die Innenaufnahmen während strömenden Regens gedreht. Damit der Zuschauer trotzdem den Eindruck hat, dass der Film in einem heißen Sommer spielt, mussten die Beleuchter vor den Fenstern grelle Lampen anbringen, die Sonnenschein nachahmten.

kat/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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