Sanierung der Gemeindegebäude: 3 Millionen Euro

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Pfaffing - Für die Pfaffinger Gemeindegebäude steht eine umfangreiche Energie- und Brandschutzsanierung an. Nach ersten Schätzungen rechnet man mit Kosten von gut drei Millionen Euro.

Der Zwischenbericht von Bürgermeister Lorenz Ostermaier ließ manchen Gemeinderat schlucken.

Dass das Thema energetische Sanierung und Erfüllung der Brandschutzauflagen für die Gemeindegebäude das Gremium in den kommenden Jahren begleiten wird, war klar. Aber nun lagen die Kosten für das Komplettpaket von Rathaus, Gemeindesaal, Turnhalle sowie Schule Alt- und Neubau vor: über drei Millionen Euro. "Eines muss uns klar sein: Wenn wir den Brandschutz angehen, müssen die Maßnahmen zeitnah durchgeführt werden", so der Bürgermeister.

Nun soll durch das Landratsamt geprüft werden, ob zu den bislang ermittelten Maßnahmen noch weitere notwendig werden. Danach sollen in einer Arbeitsgruppe, bestehend aus den Gemeinderatsmitgliedern Tobias Forstner, Stefan Leykam, Josef Zollner und Nikolaus Wagenstetter, die weiteren Schritte erarbeitet werden.

Kinderkrippe: Holz oder Ziegel

Ein wichtiges Thema für den Pfaffinger Gemeinderat war in der vergangenen Sitzung auch der Neubau der Kinderkrippe. Zur Diskussion standen der Bau als Holz- oder Ziegelvariante. Dabei gingen die Ansichten auseinander.

Während der Planer auf Grund der schnelleren Bezugsfertigkeit und des besser passenden Bauablaufs die Holzbauweise als empfehlenswerter ansah, plädierte Josef Zollner für die Ziegelbauweise: "Der Unterhalt ist günstiger und ein späterer Umbau einfacher."

Gemeinderat Josef Rester gab zu bedenken, dass das bereits vorhandene Gebäude ebenfalls in Holzbauweise errichtet ist und man auch an die Einheitlichkeit denken müsse. Stefan Leykam wies darauf hin, dass auch der Holzbau einem späteren Umbau nicht behindern würde: "Außerdem ist das Wohnklima ein viel besseres." Nikolaus Wagenstetter schlug schließlich vor, für beide Bauweisen Angebote einholen zu lassen.

Die Arbeitsgruppe Kinderkrippe soll nun die Einzelheiten ausarbeiten und wird Ende des Monats das erste Mal tagen. Mitglieder sind Margot Gibis, Monika Kaspar, Alfred Maier und Nikolaus Wagenstetter.

Arbeitsgruppe für die Krippe

Um die Arbeit der AG wirklich sinnvoll zu machen, bat Stefan Leykam darum, den Gemeinderatsmitgliedern Sitzungsprotokolle der AG-Treffen zukommen zu lassen: "Die Arbeit ist effizienter, wenn wir keine Grundsatzdiskussionen mehr führen im Gemeinderat, sondern nur noch einzelne Punkte gezielt ansprechen."

os/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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