Positive Bilanz bei der Bürgerversammlung in Schonstett 

Heißes Thema: Brandneuer Einsatzwagen für die Feuerwehrler

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Simon Osterloher(links) und Rupert Stübl (rechts) wurden von Schonstetts Bürgermeister Josef Fink für ihr langjähriges Wirken im Gemeinderat ausgezeichnet.

Schonstett - Rund 100 von insgesamt 1.412 Bürgern besuchten die diesjährige Bürgerversammlung in der Mehrzweckhalle. Die Themen: Grundschulsanierung, Breitbandausbau, neues Feuerwehrauto und Digitalfunk. Auch zwei Ehrungen hat Bürgermeister Josef Fink vorgenommen:

Das neue Feuerwehrauto war eines der großen Themen bei der Bürgerversammlung. Bürgermeister Fink dankte den Schonstettern für die großzügige Spende von 32.000 Euro, mit der die Ausstattung des Einsatzwagens finanziert wurde. Auch Rudi Angerer von der Freiwilligen Feuerwehr Schonstett erklärte, dass sich das neue Auto bereits bei einigen Einsätzen bewährt habe: "Seit April ist der neue Wagen im Einsatz, die gute Ausstattung erleichtert uns Feuerwehrlern die Arbeit erheblich." 

Auch die Umstellung auf Digitalfunk sei in Gange. "Die Geräte sind angeschafft, momentan laufen die Schulungen zur Bedienung", so Angerer. "Wir rechnen mit einer Inbetriebnahme in den nächsten Wochen." Zudem freut sich die Schonstetter Wehr über begeisterte Jung-Feuerwehrler: "Unserer Jugendfeuerwehr ist aktiv an Übungen beteiligt und nehmen an unseren Aktivitäten teil", erklärt Angerer. "Wir hoffen, dass die Begeisterung des Feuerwehr-Nachwuchses weiter anhält und eine Übernahme in die Einsatzabteilung reibungslos klappt."

Für Ärger hingegen sorgte der erst kürzlich begangene Vandalismus in der Gemeinde. Ein Unbekannter zerkratzte und beschädigte rund sieben Autos. "Gott sei Dank ist der Täter mittlerweile gefasst", so Bürgermeister Fink. "Damit können wir Schonstetter wieder ruhig parken und schlafen." 

Gemeinde Schonstett mit stabilem Haushalt 

"Dass die neu angeschafften Sachen instand gehalten werden können und die Sanierungen erhalten bleiben, benötigt die Gemeinde natürlich Geld", erklärt Marco Binder, Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Halfing bei der Vorstellung des Haushaltsberichts. "Insgesamt geht es uns recht gut", resümiert er. 

So liege der Verwaltungshaushalt des Jahres 2016 bei 1.943.100 Euro und der Vermögenshaushalt bei 815.600 Euro. Das ergebe insgesamt eine Summe von 2.758.700 Euro.  Die Pro-Kopf-Verschuldung liege bei 908 Euro. "Zum Ende des Jahres liegt der Schuldenstand der Gemeinde bei 1.198.130 Euro. Aber unserer Schulden sinken, auch wegen der Tilgungsleistungen", freut sich Binder. 

So konnte die Gemeinde neue Investitionen gut stemmen: Laut Bürgermeister Josef Fink waren dies unter anderem umfangreiche Sanierungen rund um die Grundschule mit Errichtung zweier Küchen, die Kinderbetreuung, das neue Feuerwehrauto sowie die Umstellung auf Digitalfunk, die Erschließung neuen Baulandes und einige Neuerungen in der Straßenordnung, wie die Straßenbeleuchtung am Caritaspark. 

Geplant sei für 2017 unter anderem der Bau eines Geh- und Radwegs in Richtung Gewerbegebiet, Arbeiten am Badeweiher und allgemeine Straßensanierungen sowie das weitere Verfahren des Breitabandausbaus. 

Schnelles Internet im Gemeindebereich

Der Breitabandausbau bleibt viel diskutiertes Thema: Josef Schmidhuber erklärte den Bürgern, dass bei dem beschleunigtem Internet dank Glasfaserleitungen nicht nur das "schnelle Surfen allein" im Vordergrund stehe: "Es geht auch darum, das Thema Telefonie und in naher Zukunft sogar Fernsehen übers Internet abzuwickeln. Die Bandbreite nach oben nimmt zu, wir hoffen, einen Anbieter zu finden, der den Ausbau für die Gemeinde Schonstett vornimmt." Das aktuelle Förderprogramm liege bei maximal 780.000 Euro an Zuschuss für die Gemeinde. 

Dank sprach Josef Fink zudem dem Helferkreis Schonstett für die Betreuung der 97 Flüchtlinge, die in der Gemeinde leben aus: "Ohne die ehrenamtliche Hilfe hätten wir das alles nicht geschafft. Die Asylbewerber sind mittlerweile gut integriert, besuchen Schulen und Deutschkurse und haben teilweise auch schon eine Arbeit."

Der Bürgermeister schloss die Versammlung mit einer Ehrung ab: "Auszeichnungen sollten in entsprechendem Rahmen abgehalten werden. Daher darf ich die Urkunden jeweils an unsere beiden Gemeinderäte Simon Osterloher und Rupert Stübl für ihr langjähriges Wirken in der Kommunalpolitik übergeben."

mb

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