Stadtjugendfest ein voller Erfolg

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Wasserburg - Warme Temperaturen, Sonnenschein und jede Menge guter Laune - beste Voraussetzungen für ein gelungenes Wasserburger Stadtjugendfest.

Die ersten Kinder wuselten schon über den Parkplatz am Gries, als Jugendleiter Ralph Hölting um 14 Uhr bei sommerlichen Temperaturen und in musikalischer Begleitung von der Wasserburger Jugendkapelle den gelben Heliumballon mit dem Banner des Stadtjugendfestes in den weiß-blauen Stadthimmel steigen ließ. Dies war der Startschuss für das 7. Wasserburger Stadtjugendfest, welches zum wiederholten Male ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Junge und Jugendliche bot. "Ich weiß noch wie wir damals gefeiert haben, zu Rolling Stones und Satisfaction", erinnerte sich die zweite Bürgermeisterin Marlene Hof-Hippke. "Das hat sich zwar geändet, aber es ist heute genauso viel Pepp dabei wie damals bei uns."

Der Nachmittag stand vorallem unter dem Zeichen örtlicher Vereine und Projekte, die in großer Zahl die Gelegenheit nutzten, sich den Gästen zu präsentieren. Vom Motorsportclub Wasserburg über die Basketballer des TSV Wasserburg bis zur Kanuabteilung des TSV Eiselfing gaben verschiedenste Vereine Einblick in ihre Arbeit. Während die Kinder und Jugendlichen an den einzelnen Stationen Aufgaben wie Kartfahren oder Zielschießen erledigen mussten, konnten sich die Eltern über Projekte wie das Mehrgenerationenhaus oder das Fischer Netzwerk informieren. Auf der Bühne sorgte zwischenzeitlich der TC Inn-Casino mit seinen Tanzeinlagen für lateinamerikanisches Flair.

Stadtjugendfest in Wasserburg

Den Auftakt zum musikalischen Abendprogramm gaben um 17 Uhr mit der jungen Indie-Rock Formation Fine Thanks die Gewinner des Bandcontestes. Auch wenn ihr Auftritt gerade in die Wechselphase zwischen Nachmittags- und Abendprogramm fiel, viele Familien daher bereits weg, das "ältere" jugendliche Publikum aber noch nicht da war, beeindruckte die Sängering Simone Kupsa und ihre Band die verbliebenen Zuhörer mit einer Mischung aus Balladen und eingängigen Indie-Stücken. Im Anschluss brachte die siebenköpfige Ska-Formation Yambalaya aus Erlangen das langsam wachsende Publikum mit Trompete und Saxophon erstmals ausgiebig zum Tanzen.

Poetischen, größtenteils deutschsprachigen Pop à la Tomte bot danach die Ebersberger Band Zeitzeuge, die es verstand, das von Yambalaya angeheizte Publikum in Stimmung zu halten und schließlich zum Tanzen motiviert an die Headliner der Veranstaltung zu übergeben. Die Shenaniganz aus Haag lieferten als krönenden Abschluss des Stadtjugendfestes einen mitreißenden Auftritt ab, bei dem ihnen die lange Bühnenerfahrung anzumerken war. Souverän brachten sie mit treibenden Gitarren auch die letzten noch sitzenden Besucher auf die Beine.

Hölting zeigte sich schließlich trotz eines leichten Besucherrückgangs zufrieden mit dem Stadtjugendfest, welches er vor einigen Jahren erst nach zähem Ringen durchsetzen konnte und mittlerweile mit der Unterstützung der AWO und der Kommunalen Jugendarbeit Rosenheim zu einem Kulturangebot mit überregionaler Bedeutung entwickelt hat. "Unser Ziel ist es, eine Veranstaltung mit und vor allem von Jugendlichen anzubieten. Es geht nicht darum, ein reines Unterhaltungsangebot auf die Beine zu stellen, sondern zu zeigen, dass man ehrenamtliche Arbeit von Jugendlichen auch in so einem großen Rahmen etablieren kann", erklärte der Leiter des Jugendzentrums, dessen Fest mittlerweile auch auf Bezirksebene Anerkennung findet. "Der Bauhof und die Polizei bescheinigen uns regelmäßig, dass wir zu den saubersten Festen in Wasserburg zählen. Das Stadtjugendfest ist mittlerweile eine feste Größe im Wasserburger Veranstaltungskalender", freute sich Hölting, der mit einem Teil seiner rund 30 jugendlichen Helfer noch bis tief in die Nacht mit den Aufräumarbeiten beschäftigt war. Voraussichtlich wird er auch im nächsten Jahr den gelben Ballon mit dem Banner des Stadtjugendfestes wieder steigen lassen können.

jmi/Wasserburger Zeitung 

Quelle: rosenheim24.de

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