Wo 3,40 draufsteht, ist 3,40 drin

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Wasserburg - Die Innbrücke vorm Wasserburger Brucktor hat sich heute als Lkw-Falle entpuppt. Der Fahrer eines 40-Tonners war quasi auf der Brücke "gefangen".

Der Fahrer eines 40-Tonners mit 18 Metern Länge und vier Metern Höhe hat am Montagvormittag einen schweren Fehler gemacht: Er hat offensichtlich Hinweisschilder übersehen.  Die Schilder weisen eigentlich darauf hin, dass nur Fahrzeuge mit bis zu 3,40 Meter Höhe durch das Brucktor passen. Als der Lkw-Fahrer aus dem Raum Baden-Württemberg rund 20 Meter vor dem Tor merkte, dass nach vorne wohl doch nichts mehr geht, wollte er sich zu Fuß Hilfe holen - zurücksetzen kam für ihn offensichtlich nicht in Frage.

Nachdem in der Polizeiinspektion aufgrund mehrerer Unfälle niemand anzutreffen war, der mitkommen konnte, bat er die Feuerwehr um Hilfe. Aber die Wasserburger Feuerwehrler, sonst nie ums Anpacken verlegen, waren auch hilflos ob des heillosen Knotens auf der Innbrücke - zumal rückwärts Lkw-Fahren anscheinend nicht jedermanns Sache ist und da machte der Lkw-Fahrer keine Ausnahme. Je mehr er es versuchte, umso schlimmer wurde es.

Die zündende Idee kam dann vom Stadtgärtner: Wie wär's, wenn jemand anders den Lkw da wegrangiert? Gesagt, getan, ein Eichstätter Kraftfahrer sprang ins Führerhaus des verknotetens Lkw und zauberte das große Gefährt in aller Schnelle zurück in geordnete Bahnen.

Mit dem Lkw zurück auf der Salzburger Straße hatte die Geschichte für den Fahrer aus Baden-Württemberg aber noch kein Ende. Die inzwischen eingetroffene Polizei legte dem Mann gleich eine Verwarnung wegen Missachtung von Verkehrszeichen auf.

Nach rund einer Stunde konnte der Verkehr über den Inn wieder freigegeben werden.

df

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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