Wasserburg und Umgebung!

Filmcrew macht kein großes Aufsehen

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Unter anderem am Bahnhof in Reitmehring wird eine Filmszene nach der anderen gedreht. Im Stillen, Schaulustige werden nicht bedient.
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Wasserburg / Altlandkreis - Was ist denn am Bahnhof in Reitmehring los? Hier diskutieren jede Menge Menschen mit dem Zugführer. Alles nur gespielt, wie sich herausstellt.

Am Bahnhofsgelände in Reitmehring ist immer was los. Eigentlich passieren hier viele Züge und etliche Menschen aus der Region sind rund um Bahnsteige und Gleise unterwegs um zu pendeln.

Nicht so am Montagmittag. Es herrscht erschreckende Stille am Bahnhof Reitmehring. Unterschiedlich gekleidete Leute stehen herum. Die meisten stumm, so wie es sich für Komparsen gehört.

Schnell wird klar, die Diskussion im vorderen Bereich des Bahnsteigs zwischen Zugführer und Personen ist nicht echt, sondern entpuppt sich als Filmszene.

Reitmehring also aktuell Kulisse für eine Sendung, die von den Bavaria Studios aus koordiniert wird.

Dreharbeiten für TV-Serie in Reitmehring

Der Chiemsee-Alpenland-Tourismus hatte sich schon vor einigen Monaten ins Gespräch gebracht, das Wasserburger Land als Kulisse für TV- und Filmproduktionen den Filmteams anzupreisen. 

Nun passte ein Drehbuch zu der Region und das Team, das sich mit den "Weißblauen Gschichten" beschäftigt, wird am Montag und Dienstag in der Region filmen.

Fast unbemerkt, wie zu erkennen ist. Viel Aufsehen gibt es nicht. "Dies ist auch nicht in unserem Sinne", heißt es von der Produktionsfirma. "Wir wollen hier arbeiten und keine Schaulustigen bedienen".

Die Bewohner des Altlandkreises müssen mit keinerlei Behinderungen rechnen, weder Einschränkungen des Zugbetriebs, noch Straßensperren werden eingeplant, heißt es auch von Seiten der Stadt.  

Gedreht werde nicht nur am Bahnhof in Reitmehring, sondern auch in der Innenstadt Wasserburgs, erklärt Andreas Hiebl.

Ein Lokal nahe des Inndammwegs sowie der Fußweg am Inn werden zur Kulisse. "Es wird eine Szene bis hinter zur Hochwassermauer mit einer Joggerin gedreht", erklären die Verantwortlichen. Das ehemalige Ponterosso soll im Film ein Café in Essen darstellen.

Grundsätzlich handle der Film aber in Wasserburg, und Wasserburg heiße auch in der Geschichte so, erfährt man im Gespräch mit der Stadtverwaltung sowie den Regieassistenten.

Dienstag werde außerdem noch in der Wasserburger Hofstatt gedreht, so Andreas Hiebl aus dem Rathaus.

Das Umland auch vor der Linse

Die Filmcrew wandert danach weiter, Edling und Amerang stehen als zusätzliche Drehorte zur Verfügung.

Doch sowohl in Wasserburg selbst als auch im Umland gibt es keinerlei Spektakuläre Beobachtungen zu machen während der Dreharbeiten. Wüsste man nicht, dass hier etwas "außer der Reihe" passiert, könnte man von einer ganz normalen Woche sprechen.

Quelle: rosenheim24.de

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