Offizielles Konzept zur Informationssicherheit vorgestellt

Eiselfing ist Vorreiter beim Thema IT-Sicherheit

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Foto (von links): Prof. Dr. Roland Feindor bei der Übergabe an Bürgermeister Georg Reinthaler und den geschäftsleitenden Beamten Oskar Pircher.

Eiselfing – Zusammen mit einem Experten hat die Gemeinde als erste Kommune im Landkreis Rosenheim jetzt ein offizielles Informationssicherheitskonzept erstellt.

Sicherer Umgang mit dem Computer am Arbeitsplatz und sensiblen Daten der Bürger, korrektes Verhalten bei Systemausfällen sowie Schutz vor Angriffen von außen. Zusammen mit einem Experten hat die Gemeinde Eiselfing als erste Kommune im Landkreis Rosenheim jetzt ein offizielles Informationssicherheitskonzept erstellt. Grund hierfür ist eine aktuelle gesetzliche Vorgabe, welche dieRealisierung bis spätestens Januar 2018 vorschreibt.

„Ich darf Ihnen ganz herzlich gratulieren. Sie sind damit auch im gesamten Freistaat eine der ersten Gemeinden, die ein solches Konzept fertiggestellt und für die Praxis anwendbar vorliegen hat“, betonte Professor Dr. Roland Feindor bei der Übergabe im Eiselfinger Rathaus. Die Kooperation mit der Gemeindeverwaltung habe vorbildlich funktioniert und die Mitarbeiter seien der wichtigen Thematik gegenüber äußerst aufgeschlossen. Aufgrund der hervorragenden Vorarbeit in der jüngeren Vergangenheit stellten sich viele der hohen Standards moderner Informationssicherheit als bereits erfüllt dar.

Nun komme es darauf an, das ganz speziell auf die Anforderungen in Eiselfing abgestimmte Konzept „mit Leben zu füllen und kontinuierlich fortzuschreiben sowie anzupassen“, erklärte Feindor. Im Rathaus hatte der geschäftsleitende Beamte Oskar Pircher federführend die Erstellung begleitet und eng mit dem zertifizierten EDV- und IT-Experten aus Rosenheim zusammengearbeitet.

Unter anderem beinhaltet das Sicherheitskonzept zentrale Auflistungen, klar formulierte Dienstanweisungen und Leitlinien für kritische Anwendungen, sprich EDV-Programme mit hohem Schutzbedarf – etwa, wenn es um die Melde- oder Steuerdaten der Bürger geht. Darüber hinaus sind beispielsweise die Bereiche Notfall-Management, Infrastruktur, Hard- und Software-Management, IT-Systeme und Netze sowie lokale Anwendungen und die Verwendung von E-Mail-Programmen und dem Internet erfasst.

Nächster Schritt wird nun in Kürze die Bestellung eines Informationssicherheits-Beauftragten sein. Dieser stammt aus den Reihen der Verwaltungsmitarbeiter, erhält entsprechende Schulungen und dient als unabhängiger Ansprechpartner für sämtliche Belange der Informationssicherheit innerhalb des Rathauses.

Pressemitteilung Gemeinde Eiselfing

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