Diskussion des Bauausschusses

„Kann doch nicht sein, dass jeder eine Bio-Tonne haben muss“

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Wasserburg - Andernorts in Bayern sind sie längst eine vertraute Sache. In der Region stößt aber die Einführung einer Biotonne noch vielfach auf Widerstände. So auch bei den Mitgliedern des Bauausschusses.

Thema eines Ortstermins des Bauausschusses sollten eigentlich zwei neue Container für Bio- und Restmüll sein. Doch die Diskussion drehte sich dann, wie die Wasserburger Zeitung berichtet, rasch um die Einführung der Biotonne in der Gemeinde. Diese wäre nach Ansicht der Stadtverwaltung überaus sinnvoll, da Phosphor und Phosphat zur Düngung so nicht mehr aus Klärschlamm gewonnen werden müssten.

Bürgermeister Michael Kölbl, der mit seiner Familie eine solche Tonne ein Jahr lang getestet hatte, zeigte sich "sehr überzeugt", wie die Zeitung berichtet. Dagegen Peter Stenger (SPD) sprach sich gegen einen Anschlusszwang aus. „Es kann doch nicht sein, dass jeder eine Bio-Tonne haben muss“, zitiert ihn die Zeitung. Dem hielten Bürgermeister Kölbl und Bernhard Schachner, der für die Müllwirtschaft zuständige Mitarbeiter der Stadtverwaltung entgegen, dass eine Mehrheit der Wasserburger sich in einer Umfrage für die Einführung ausgesprochen habe. Die Tonne wird wahrscheinlich zum ersten Januar 2018 kommen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Rubriklistenbild: © dpa

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