Verwaltungsgericht München muss entscheiden

Endstation für die Wasserburger Altstadtbahn?

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Wasserburg -  Das Bayerische Verwaltungsgericht in München befasst sich am 1. Dezember mit der Wasserburger Altstadtbahn.

Lange war es still um die Altstadtbahn. Im Februar dieses Jahres genehmigte das Bayerische Verkehrsministerium die von der Stadt Wasserburg beantragte Stilllegung der Strecke zwischen Reitmehring und der Wasserburger Altstadt.

Daraufhin legte der Wasserburger Fahrgastverband Pro Bahn Klage gegen die geplante Stilllegung ein. Über diese Klage wird nun am 1. Dezember in München vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht verhandelt, wie Pro Bahn auf Nachfrage von wasserburg24.de bestätigte.

Entscheidung über Zulässigkeit der Klage

Das Bayerische Verwaltungsgericht entscheidet allerdings erst einmal, ob die Klage gegen die Stilllegung überhaupt zulässig ist. Sollte das Gericht die Klage abweisen, dürfte dies wohl wirklich das endgültige Aus für die Reaktivierung der Altstadtbahn sein.

Das Thema beschäftigt die Politik in Wasserburg schon lange, bereits im Jahr 2010 wurde die Strecke im Rahmen eines Gutachtens für "völlig unwirtschaftlich" erklärt. Das Gutachten wurde von Pro Bahn stark kritisiert. Sogar der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Dr. Toni Hofreiter, war schon vor Ort in Wasserburg und inspizierte die Strecke.

Trotz der genehmigten Stilllegung der Strecke ist das Thema also noch nicht vom Tisch. Ob und wie es mit der Wasserburger Altstadtbahn weitergeht, erfahren sie auf wasserburg24.de.

Natürlich haben wir auch eine Abstimmung für Sie vorbereitet. Gerne können Sie uns auch Ihre Meinung zur Altstadtbahn mit einem Kommentar mitteilen.

Abstimmung zur Altstadtbahn Wasserburg

bcs

Rubriklistenbild: © Heck

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