Diebstahl auf der Entbindungsstation

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Wer steckt hinter dem Diebstahl der Kamera?
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Wasserburg - Fotos vom eigenen Baby zu machen gehört für  frischgebackene Eltern dazu. Am Donnerstagabend verschwand aus einem Zimmer der Geburtshilflichen Abteilung die Kamera einer Patientin.

Normaler Alltag in der Wasserburger RoMed-Klinik:

Die geburtshilfliche Abteilung (Station 6) ist gut belegt. Eine geborgene Atmosphäre für die erste Zeit nach der Entbindung soll gewährleistet werden, jeder soll sich sicher fühlen. 

Jetzt bringt der Diebstahl eines Fotoapparats aus einem Patientenzimmer die Gefühle der betroffenen Familie sehr durcheinander.

Vorfall am frühen Donnerstagabend

Einige Mütter liegen hier mitsamt der neugeborenen Babys. Auch auf Zimmer 253 im Zweiten Stock. Hier verbringt eine junge Frau die Tage des Wochenbetts. Einen Tag zuvor hat sie ihre Tochter zur Welt gebracht hat.

Gleich kommt der frischgebackene Vater zu Besuch, alle freuen sich auf die gemeinsame Zeit zu dritt. Papa hat seine neu erstandene Kamera dabei, eine Pentax K 30.

Kann jemand Hinweise zur verschwundenen Kamera machen?

Schon am eigentlichen Geburtstag hat er mit diesem Apparat Fotos gemacht, am zweiten Lebenstag sollen die nächsten folgen. Abgelegt hat er diese am kleinen Tisch direkt im Zimmer seiner Frau.

Weil die kleine Tochter gewickelt und gestillt werden sollte, haben sich die Eltern entschlossen, das Einzelzimmer zu verlassen, sind ins zehn Meter entfernte Stillzimmer gegangen.

Raum 253 blieb unverschlossen. Die Kamera lag weiter am Tisch.

Jeder Gedanke der Familie war in dem Moment bei der Tochter. Nach ca. 30 Minuten kamen die Eltern samt Kind wieder ins Zimmer, wollten Fotos machen.

Dann der Schreck: Die Kamera ist weg. Krankenschwestern und andere Patienten hatten nichts bemerkt, heißt es. Nichts Verdächtiges sei aufgefallen an besagtem Nachmittag und Abend.

Bei der Polizei wurde der Sachverhalt sofort zur Anzeige gebracht.

Die Beamten können der Familie nur wenig Hoffnung machen. Zwar werde nachgeforscht und eventuellen Hinweisen nachgegangen, doch eine rasche Aufklärung könne nicht garantiert werden, heißt es.

Bitte um Hinweise

Nun hofft die junge Familie auf Mithilfe durch die Bevölkerung.

Wer etwas beobachtet hat oder Hinweise über den Verbleib der „Pentax K 30“ machen kann, kann sich entweder mit der Polizei in Wasserburg in Verbindung setzen oder die Redaktion von Wasserburg24 kontaktieren.

Die Tatzeit liegt im Bereich zwischen 16 Uhr 30 und 17 Uhr 30. Das ganze ist am Donnerstagabend (9. Januar 2014) passiert.

Aufnahmen sind der größte Schatz

Nur allzu gerne hätte der junge Mann zumindest die Speicherkarte wieder zurück: „Die ersten Fotos nach der Geburt unserer Kleinen sind auf der Speicherkarte. Es wäre vom Betroffenen sehr anständig, wenn derjenige zumindest die Speicherkarte wieder an uns zurück geben würde“. Im Eingangsbereich des Klinikums befindet sich ein Briefkasten, in den die Patientenbefragungen eingeworfen werden können.

Nun bittet das bestohlene Paar darum, zumindest die Speicherkarte in einem Umschlag verpackt entweder in jenen Briefkasten im Empfangsbereich der RoMed-Klinik zu werfen oder die Karte anonym an die Redaktion von Wasserburg24 zu schicken.

Unwiederbringliche Erinnerungsfotos auf dem Speichermedium wären sonst für immer verloren.

Quelle: rosenheim24.de

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