Neue Ideen für den Christkindlmarkt 

WFV: Gute Nachrichten auf der Hauptversammlung

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Das Brucktor, Eingang zur Wasserburger Altstadt mit ihren vielfältigen Geschäften.

Wasserburg - Auf der Jahreshauptversammlung des Wirtschafts-Förderungs-Verband Wasserburg (WFV) hat der Verband des vergangene Jahr Revue passieren lassen.

Am Montagabend versammelten sich die Mitglieder des WfV Wasserburg in der Wasserburger Backstube, um Bilanz zu ziehen. Auch wenn das Büro des WFV in der Herrengasse derzeit noch unter einem Wasserrohrbruch zu leiden hat, fiel die Bilanz des WFV durchaus positiv aus.

Moritz Hasselt, Vorsitzender des WFV, zeigte sich erfreut, dass sich die langjährige  Zusammenarbeit mit der Brauerei Forsting bewährt hat. Der Wirtschafts-Förderungs-Verband sei sehr zufrieden und das Frühlingsfest ein voller Erfolg

Christine Deliano, Besitzerin der Wasserburger Backstube, betonte den Erfolg der musikalischen Samstage in Wasserburg. Sie mahnte allerdings auch an, dass den in vergangener Zeit angekündigten und bereits vollzogenen Geschäftsschließungen entgegengewirkt werden müsse. Die Geschäfte seien ein Grund dafür, dass die Menschen so gerne nach Wasserburg kommen, zum Wohnen wie zum Einkaufen. "Die Leute ziehen gerne nach Wasserburg, das muss so bleiben!", so Frau Deliano.

Anschließend berichtete Markus Ruepp, vom Werbeausschuss des WFV, über die Werbemaßnahmen des WFV. Eine neue Homepage für den WFV sei bereits in Planung. Der WFV macht viel Werbung für die verkaufsoffenen Sonntage und lässt etwa 150 Radio-Werbespots auf Radio-Charivari für die Einkaufsstadt Wasserburg senden.

Auch wies Ruepp auf die offiziellen Einkaufstüten des WFV hin, mit der Bitte an die Mitglieder, diese weiter zu verwenden. Auch das qualitativ hochwertige Werbemagazin "Wasserburg No. 1" sei bis jetzt auf sehr positive Resonanz gestoßen.

Klaus Rottenwalter, seit einem Jahr im Vorstand des WFV, gab Auskunft über die Mitgliederzahlen des WFV. Dieses Jahr bestand der WFV aus 186 Mitgliedern, vergangenes Jahr waren es noch 169. Rottenwalter war sehr erfreut über den Mitglieder-Zuwachs.

Christkindlmarkt ein kleines Sorgenkind des WFV

Anschließend informierte der zweite Vorsitzende des Wirtschafts-Förderungs-Verbands, Christian Huber, über das "Sorgenkind Christkindlmarkt". Warum Sorgenkind? Der Christkindlmarkt kostet mehr, als er einspielt. Es muss allerdings berücksichtigt werden, dass der Christkindlmarkt eine Menge Leute in die Stadt und in die Geschäfte lockt. Eine genaue Bezifferung, was der Christkindlmarkt für die Geschäftsleute in Wasserburg bringt, sei nicht möglich. Sicher ist man sich beim WFV nur, das es sich definitiv lohnt.

Herr Huber konnte allerdings durchaus positive Entwicklungen zum Thema Christkindlmarkt verkünden. Die Stromversorgung wird in Zukunft von der Stadt übernommen, was gut 5.000 Euro einspart. Auch will die Stadt dem WFV bei der Renovierung der Hütten unter die Arme greifen.

Weiter soll das "Kern-Eck" besser genutzt werden, um die Hütten und Zelte in der Hofstatt und die am Marienplatz besser zu verbinden. Das Rahmenprogramm soll weiter ausgebaut werden, Musiker werden im Hintergrund für eine passende Atmosphäre sorgen. Auch das Hofstattzelt wird aufgehübscht, die Folie soll dazu einfach umgedreht werden. Lichteffekte und Laser sollen das Zelt dann sprichwörtlich "ins rechte Licht" rücken. 

Eine ausführlichere Eröffnungsfeier und ein Gewinnspiel am 23. Dezember dürften weitere Weihnachtseinkäufer nach Wasserburg locken. Christian Huber mangelt es jedenfalls nicht an Ideen zum Thema Christkindlmarkt.

Zum Schluss der Sitzung bedankte sich Wasserburgs Zweiter Bürgermeister, Werner Gartner, beim WFV und referierte darüber, was Wasserburg so attraktiv und erfolgreich mache. Dies sei eben vor allem die wunderschöne Altstadt mit ihren vielen tollen Geschäften.

 bcs

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