Auch im Wasserburger Altlandkreis

Nachwuchsmangel macht den Apothekern Sorgen 

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Wasserburg - Den Wasserburger Altlandkreis hat in den letzten Jahren das Apothekensterben getroffen. Grund dafür ist vor allem der Nachwuchsmangel, ausgelöst durch die wenigen Studienplätze. 

Nicht nur immer mehr Arztpraxen auf dem Land machen zu, sondern auch Apotheken. A llein im Altlandkreis Wasserburg haben in den vergangenen zehn Jahren, drei Apotheken geschlossen. Das sei sehr viel, sagte Gabrielle Singer, Inhaberin einer Apotheke in Soyen, zu Radio Charivari

Ein Grund: Nachwuchsmangel. Zum einen gebe es zu wenige Studienplätze. Zum anderen würden Krankenkassen, Industrie und das Ausland mit lukrativen Angeboten locken. Doch auch wenn eine Landapotheke einen Nachfolger hat, kämpft dieser oft mit Banken, die Apotheken nicht mehr für finanzierenswert halten, so Singer. 

Vor allem für ältere Menschen wird das Apothekensterben mehr und mehr zum Problem. Um an ihre Medikamente zu kommen, wären sie auf Taxis oder hilfsbereite Nachbarn angewiesen. Einige vernachlässigen aber auch die Einnahme ihrer Medikamente, sagt Singer.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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