Wasserburger Realschüler in gutem Austausch

Französischen Alltag kennengelernt

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Der Schüleraustausch zwischen Deutschland und Frankreich ist beliebt: Die achten Jahrgangsstufen der Realschule Wasserburg erleben seit einigen Jahren dieses tolle Angebot.

Wasserburg - Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen ist ein Schüleraustausch stets verbunden. Für die Anton-Heilingbrunner-Realschule Wasserburg umso erfreulicher, dass jedes Jahr solch ein Austausch mit Schülern aus Frankreich stattfinden kann.

Großer Dank an das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) für die finanzielle Unterstützung des Schüleraustauschs zwischen Wasserburger Realschülern und Schülern aus Frankreich.

Hier ist das Wasserburger Rathaus als Kulisse gewählt. Französische Schüler besuchten die Realschüler.

Auch im vergangenen Schuljahr war es für die achte Jahrgangsstufe mit Schwerpunktzweig Französisch möglich, einen Schüleraustausch zu organisieren. "Es ist eine interessante Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler, direkt vor Ort Sprache und Mentalität des Nachbarlandes kennen und leben zu lernen", heißt es von Elisabeth Erb von der Realschule Wasserburg. 18 Wasserburger Realschüler hatten sich zu einem Besuch nach Nantes aufgemacht und viel über den dortigen Alltag erfahren. Mit dem Bus ging es in Richtung Frankreich, ein Zwischenstopp und viel Vorfreude waren mit an Board, bevor es am Zielort angekommen, zu den einzelnen Familien ging.

"Unser Motto war die kulinarische Entdeckung des anderen Landes", erklärten die beiden Französischlehrerinnen, die beim Austausch dabei waren.

Die Tour de la Bretagne in Nantes: Viele schöne Erlebnisse und Eindrücke bringen Auslandsaufenthalte für die Realschüler. Der französische Alltag wird hautnah erlebt.

Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) ist eine internationale Organisation im Dienst der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Die Gründung des DFJW geht auf den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag, den „Elysée-Vertrag“, von 1963 zurück. Die Aufgabe des DFJW ist es, die Verbindungen zwischen jungen Menschen in Deutschland und Frankreich auszubauen und ihr Verständnis füreinander zu vertiefen.

Mit der Unterstützung durch Sponsoren, darunter die Stadtsparkasse Wasserburg und eben oben genanntes Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) gelingt bislang in jedem Schuljahr die Möglichkeit, einen Schüleraustausch nach Frankreich anzubieten und auch französische Schüler nach Wasserburg zu holen und mit den Gastfamilien sowie im Klassenverbund Programm gestalten zu können. 

"Es freut uns sehr, dass uns das Deutsch-Französische Jugendwerk finanziell unter die Arme greift", dankt Elisabeth Erb im Namen der Realschule Wasserburg am Inn. 

Es sei für die Schüler wichtiges Sammeln von Eindrücken und das bessere Verstehen der Alltagsbereiche des Nachbarlandes, dessen Sprache man ja im gewählten Zweig im Unterricht lerne. 

Die Kathedrale in Nantes: Die Wasserburger Realschüler müssen sich mit dem bisher erlernten Französischwissen sprachlich behaupten.

In Frankreich wurde der Markt besichtigt, es wurde eingekauft und so manche Sehenswürdigkeit angeschaut. Beeindruckende Bilder und schöne Momente, die durch manche Situation im Zuge der Sprache, in der sich manche Schüler noch nicht ganz so sicher sind, aufkamen. "Nur durch den Alltag und den Einsatz der Sprache ist es möglich, hier selbstsicherer zu werden", betonte Französischlehrerin Erb. 

Die Schüler aus Nantes, die zu einem Gegenbesuch nach Wasserburg kamen, zeigten sich ebenso begeistert von dem Austausch, wie auch die Wasserburger Schüler, die in Nantes zu Gast sein durften. Großer Wunsch der Realschule Wasserburg wäre es, auch in den weiteren Schuljahren einen solchen Deutsch-Französischen Schüleraustausch organisieren zu können.

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