Themen der Stadtratssitzung im November

Abwassergebühren und Bebauungspläne im Fokus

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Wasserburg - Preisänderungen bei der Wasserabgabe- und Entwässerungssatzung und einige Bebaungspläne für das Stadtgebiet beschäftigten den Stadtrat in seiner Novembersitzung.

Änderungen bei  Entwässerung- und Wasserabgabesatzung

Durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband (BKPV) wurde im Auftrag der Stadt Wasserburg im Jahr 2016 die Kalkulation der Gebühren für die städtische Entwässerungsanlage für den Zeitraum 2017 bis 2020 vorgenommen. Die Kalkulation erfolgt alle vier Jahre, zuletzt im Jahre 2012. 

Der von der Grundstücksfläche abhängige Herstellungsbeitrag wird von 1,24 Euro pro Quadratmeter auf 1,10 Euro/m2 gesenkt. Der Herstellungsbeitrag für die Geschossfläche sinkt von 11,29 Euro/m2 auf 10 Euro/m2.

Kalkulation der Schmutzwassergebühr

Die Schmutzwassergebühr wird von 1,16 Euro/m3 auf 1,27 Euro/m3 zum 1. Januar 2017 erhöht. Ab 1. Januar 2019 erfolgt einer weitere Erhöhung auf 1,46 Euro/m3.

Kalkulation der Niederschlagswassergebühr

Die Niederschlagswassergebühr wird von derzeit 0,28 Euro pro Quadratmeter versiegelter Fläche auf 0,35 Euro/m2 erhöht ab 1. Januar 2017. Zum 1. Januar 2019 wird die Gebühr dann noch einmal auf 0,43 Euro/m2 steigen.

Änderung des Bebauungsplans Nr. 27 "Staudham"

Die Firma Lettl aus Edling möchte ihre Firmenhalle im Wasserburger Stadtbereich erweitern und unterirdische Lagerflächen schaffen, die zum einen Teil auf Grund der Stadt Wasserburg und zum anderen auf dem Grund der Gemeinde Edling entstehen soll.

Der Bebauungsplan muss deswegen von beiden Gemeinden genehmigt werden, was der Stadtrat Wasserburg für seinen Teil getan hat.

Änderung Bebauungsplan Nr. 15 "Nördliche Burgau"

Auf Grundstücken der Hermann-Schlittgen-Straße sollen zwei Mehrfamilienhäuser und mehrere kostengünstige Mietwohnungen entstehen, insgesamt 33 Wohneinheiten.

Folgende Änderungen werden nach Beschluss des Stadtrates vorgenommen:

  • Die Kniestockhöhe wird von 50 auf 75 cm erhöht.
  • Bauflächen und Gelände müssen weiter an die Planung angepasst werden.
  • Pro Wohneinheit sollen 1,5 Stellplätze zur Verfügung stehen.
  • Weitere Fahrradabstellplätze sollen in genügender Anzahl entstehen.
  • Die bisherige Dachgestaltung soll überarbeitet werden.
  • Auch die Gebäudefassaden sollen "gestalterisch überarbeitet" werden.

Änderung des Bebauungsplans Nr. 1 "Oberes Burgerfeld"

Auf dem Grundstück an der Dr.-Fritz-Huber-Straße 75 ist eine sogenannte

"Nachverdichtung" durch eine Wohnanlage

mit voraussichtlich

40 Wohneinheiten inklusive Tiefgarage

geplant. Dazu ist unter anderem ein Emissionsgutachten zur Beurteilung der Lärmbelastung durch die angrenzende Straße nötig. 

Weitere Punkte die geändert werden:

  • Auch hier sollen zusätzliche Fahrradstellplätze entstehen.
  • Grünordnung und Freiflächennutzung werden überarbeitet
  • Die Spielplatzsituation muss geklärt werden, ein "Alibi-Spielplatz" soll vermieden werden.
bcs

Rubriklistenbild: © Mittermair

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