BRK-Baustelle: Hang macht keine Probleme mehr

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Die Bauarbeiten schreiten voran: Im Herbst 2014 kann die Fahrzeughalle durch das BRK genutzt werden
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Wasserburg – Die Baustelle des BRK hat die Verantwortlichen in Atem gehalten. Kurz nach dem Start der Arbeiten stand eine längere Pause an. Der Hang in unmittelbarer Nähe der geplanten Halle rutschte.

Freddy Eisner wirkt glücklich und zufrieden. Endlich steht einer Fertigstellung der Fahrzeughalle für das BRK in Wasserburg nichts mehr im Wege.

Doch im Jahr 2013 sah die Zukunft der neuen Stellplätze schlecht aus. Bei ersten Hubarbeiten am vorgesehenen Standort kam eine Sandlinse zum Vorschein, außerdem erschwerte der Gemisch-Boden die Bauarbeiten. Der Hang drohte zu rutschen, durch die Sandlinse hätte es zu Ausschwemmungen kommen können. Die Bauarbeiten konnten an besagter Stelle nicht weitergeführt werden.

Zügiges Arbeiten an BRK-Baustelle

Den Hang komplett abzusichern hätte gut 100.000 Euro Mehrkosten entwickelt, eine nicht machbare Situation entstand. Nach vielen Überlegungen und Gutachten kam es jetzt zu einer kleineren seitlichen Verschiebung des Standorts um sechs Meter. Nun kann weitergebaut werden, Tag für Tag kommen neue Sachen hinzu, die erahnen lassen, welches Projekt in die Höhe schießt.

Die Fahrzeughalle mit sieben Stellplätzen und einigen Lagerräumen wird dringend gebraucht. Das derzeit Vorhandene ist nicht mehr zeitgemäß. Vorgeplant ist auch ein möglicher Ausbau des Obergeschosses. Eventuell könnten einmal Schulungsräume dort entstehen, so Eisner. Doch zunächst konzentriere sich der BRK-Kreisverband Rosenheim auf die Fahrzeughalle.

Schritt für Schritt zum Bauerfolg

In den nächsten Wochen werden zahlreiche Bauabschnitte abgeschlossen. So sollen ab Montag die Wände im Obergeschoss gestellt und ausbetoniert werden. Zudem wurde mit dem Verfüllen der Baugrube und der Dämmung sowie Entwässerung begonnen.

Ein wichtiger Schritt nach gegebener Situation: Die Drainagen zur Entwässerung sind unerlässlich. Ab 2. Juni 2014 sollen bereits der Holzbau sowie die Arbeiten am Dachstuhl beginnen, bis 8. Juni 2014 möchte man mit diesen Aufgaben fertig sein. Außerdem ist im Anschluss das Legen der Bodenplatte im Erdgeschoss angedacht. Hier wird ein Zeitraum zwischen 9. und 13. Juni genannt.

Somit könnte mit einem Jahr Verspätung im Herbst 2014 die Nutzung der Fahrzeughalle mit Lagerräumen geplant werden.

Aktuell sei man äußerst zufrieden mit dem Arbeitsverlauf, so der stellvertretende BRK-Vorsitzende. „Die beteiligten Firmen arbeiten sehr konzentriert und zügig. Wir sind froh, dass uns alle so gut unterstützen“. Es klingt nach Happy End, obwohl viele Hürden zu überwinden waren. Durch die Verschiebung und nötige Gutachten mussten die Gesamtkosten etwas nach oben geschraubt werden, rund 50.000 Euro teurer wurde das Projekt. Dennoch sei man mit der Situation zufrieden, so Freddy Eisner. Denn eine andere Alternative, nämlich das Abtragen und weitere Sichern des Hangs oder ein anderer Standort wäre finanziell für die Institution nicht zu stemmen gewesen.

Ohnehin ist es eine ordentliche Packung, die nur durch gutes Wirtschaften des Kreisverbands (Rücklagen können verwendet werden) sowie zahlreichen Spenden möglich werden. „Ein Drittel der Baukosten kann durch Spenden geschafft werden“, freut sich Eisner. „Wir danken den großzügigen Spendern sehr herzlich und hoffen sogar noch auf weitere Eingänge“.

Stolze Summe

Die veranschlagten Baukosten sind auf 650.000 Euro gesetzt. Doch der Bedarf steht außer Frage.

Spannend wurde es kurzzeitig noch einmal: Beim Setzen des Fundaments vor zwei Wochen rutschte kurzzeitig der Hang erneut ein, doch nun bestehe keine Gefahr mehr, können verschiedene Verantwortliche bestätigen. Ein zügiges Vorankommen bis zum Ziel der Fertigstellung im Herbst 2014 ist greifbar.

Freddy Eisner zeigt sich zuversichtlich, dass sich der Alltag des BRK am Standort Wasserburg dann sehr entzerren wird. „Die Mitarbeiter aus Wasserburg arrangieren sich mit der aktuellen Situation sehr gut, doch jeder sehnt die Neuerung herbei. Wir freuen uns, dass bald die neuen, zusätzlichen Flächen genutzt werden können“.

Quelle: rosenheim24.de

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