Großbaustelle in der Altstadt

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Abriss in der Fletzingergasse. Bis Ende der Woche soll der Schutt wegkommen.

Wasserburg - Die Revitalisierung des ehemaligen Lagerhauses im Bereich der Fletzinger-Brauerei schreiten voran. Noch ist man aber noch nicht mit allem zufrieden.

Noch nicht mit allem zufrieden sind Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann und der Bauausschuss mit den Plänen für die Revitalisierung des ehemaligen Lagerhauses im Bereich der früheren Fletzinger-Brauerei.

Die vorgesehene Gauben seien vertretbar, die Fenster aber sollten sich in der Form denen der früheren Fenster anlehnen, die Balkontiefe sollte reduziert werden und für die über alle Etagen führende offene Treppe an der Fassade in einer Stahlkonstruktion sollte über eine Einhausung nachgedacht werden, so die Anregungen dazu in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses.

Ähnliche Probleme werden auch bei den Plänen für die Gebäude hin zum Max-Emanuel-Platz gesehen, sollen für den Dachbereich neue, andere Lösungen gesucht werden.

Auch für das Haus Salzsenderzeile 2 lag von der Wohnorte GmbH der Antrag auf Umbau und Sanierung nach Umplanungen vor. Zwar sind die Dachfenster für die Belichtung in Dach- und Wohnraum notwendig. Nachdem sich die Stadtbaumeisterin aber die Sache vom Marienplatz aus nochmals angeschaut hatte, von wo die Fenster im Dach doch sehr einsehbar seien, sollen es zwei weniger werden.

Derweil abgeschlossen sind die Abbrucharbeiten vom Haus Fletzingergasse 22, der Schutt soll, so Johannes Sewald von KSS-Immobilien in Rosenheim, im Laufe dieser Woche weggeschafft sein. Mit dem Neubau soll im November begonnen werden wie auch die Umbauarbeiten beim Haus Fletzingergasse 20, wo nur der Dachgeschossbereich abgebrochen wurde. Es habe, so Sewald, bisher keine Überraschungen oder Probleme gegeben, einzig eine kleine Stützmaßnahme an der Außenmauer des Hauses Fletzingergasse 20 sei notwendig gewesen.

"Es kann in den nächsten Tagen passieren, es kann aber auch noch einige Wochen dauern", sagt Johannes Sewald zum Beginn des Erdaushubs für den Bau der Tiefgarage. Sobald die Genehmigung des Landratsamts für den Bau des Mehrfamilienhauses im Bereich des früheren Biergartens da ist, "beginnen wir", so Seewald. "Ja, dann fallen die Bäume", fügt er hinzu und hofft, dass eine Nachricht doch ein bisschen diese Wunde heilen hilft: Der Stamm der alten Kastanie wird die Kinder im Montessori-Kindergarten freuen. Dort soll er hinkommen und im Freigelände als Spielgerät aufgestellt werden.

vo/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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