Neuer Glanz auf alten Häusern

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Der Marienplatz wird in den nächsten Monaten öfter von Gerüsten geschmückt: Die Fassadensanierung am Marienplatz 5 hat mit der Putzsicherung bereits begonnen, die Hausnummern 3 und 15 werden generalsaniert. Und am Weberzipfel bekommt die Hausnummer 14 ein neues Dachgeschoss samt Terrasse.

Wasserburg - "So eine lebendige Stadt!" hört man von Gästen immer wieder über die Altstadt. Läden, Lokale und 2471 Bewohner (Stand Mittwoch) tragen dazu bei.

Demnächst sind es noch ein paar mehr, denn es wird fleißig saniert und umgebaut. Gleich zwei Bauanträge für Altstadthäuser lagen dem Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung vor. "Eine erfreuliche Angelegenheit", fand Bürgermeister Michael Kölbl.

So wird das Haus Marienplatz 15 generalsaniert. In dem Gebäude, das aus Vorder- und Hinterhaus besteht, bleibt der Schuhladen im Erdgeschoss, darüber entstehen elf Wohnungen zwischen 60 und 170 Quadratmetern beziehungsweise zwei und sechs Zimmern.

Erschlossen werden die Wohnungen unter anderem über einen Aufzug. Geplant ist ein Dacheinschnitt ähnlich dem im Ferstlhaus. Der sei aber von der Straße nicht zu sehen, so Stadtbaumeister Manfred Förtsch-Menzel in der Bauausschusssitzung. Das Landesamt für Denkmalpflege war schon beteiligt und bleibt weiter involviert, grundsätzlich besteht Einverständnis mit der Planung von Architekt Richard Kröff. Drei zusätzliche Stellplätze können nicht nachgewiesen werden, der Bauherr, die Stadthaus Bau- und Sanierungs-GmbH hat aber schon Interesse an möglichst vielen Stellplätzen im Parkhaus an der Kellerstraße bekundet, so der Stadtbaumeister.

Zwei Nachbarn sind offensichtlich mit der Generalsanierung nicht restlos einverstanden, sie wandten sich mit Schreiben an die Stadtverwaltung. Da diese aber nicht Genehmigungsbehörde ist, werden die Schreiben zusammen mit dem abgenickten Bauantrag ans Landratsamt weitergereicht.

Auch am Weberzipfel beginnen in absehbarer Zeit Bauarbeiten. Dort wurde unter anderem die leichte Erhöhung eines Daches genehmigt, auch das Landesamt für Denkmalpflege hatte nichts einzuwenden. Das ausgebaute Dachgeschoss soll eine Terrasse bekommen, auch dem wurde zugestimmt, da diese von der Straße her nicht zu sehen ist.

Neue Farbe für die Fassade

Eine Fassade am Marienplatz erstrahlt nach dem Abbau des Gerüstes seit einigen Tagen in frischem Mintgrün, bei einer weiteren haben die Fassadenarbeiten begonnen: Am Siglhaus wurde der Putz gesichert. Die derzeit noch grau-ocker gefleckte Hausfront verschwindet aber noch einmal hinter einem Gerüst, bekommt in absehbarer Zeit einen neuen Anstrich.

Und direkt daneben wird das Hinteregger-Haus generalsaniert und umgebaut, die Wohnungen sind bereits leer. Auch hier wird zur besseren Erschließung ein Aufzug eingebaut. Die Parfümerie im Erdgeschoss ist auch während der Bauphase geöffnet.

Bald erstrahlt fast die komplette Südseite des Marienplatzes in frischen Farben. syl

Quelle: rosenheim24.de

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