TSV Wasserburg unterstützt ’Gemeinsam sind wir stark’

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Wasserburg - „Gemeinsam sind wir stark“ – dieses Motto gilt nicht nur für die Basketballerinnen des TSV Wasserburg.

Dass es für jeden Sportler Sinn macht, zeigte der TSV Wasserburg, als er die Patenschaftsurkunden aus den Händen der LBS Bayern entgegennahm und damit das Gewaltpräventions-Projekt des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) in Zusammenarbeit mit dem „Bündnis für Kinder. Gegen Gewalt“ unterstützt. Ein Auftakt, der zum Nachmachen einlädt, denn das Programm richtet sich an interessierte ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer von Kinder- und Jugendsportmannschaften in ganz Bayern. 1000 Patenschaften werden für bayerische Vereine übernommen, davon 237 für Oberbayern und 41 in der Region um Wasserburg am Inn (Landkreise Ebersberg, Erding, Mühldorf am Inn und Rosenheim).

„Gemeinsam sind wir stark“ wurde vom Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Bayern entwickelt. „Wir können keine Supertrainer schaffen, aber wir können sensibel machen, damit mehr hingehört und hingesehen wird“, sagt Maria Boge-Diecker, Geschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband Bayern e.V., über das Sportprojekt.

„Sport ist ein effektives Mittel, um Aggressionen abzubauen. Nur, die Stimmung kann auch umschlagen: Gewalt auf dem Spielfeld ist leider keine Seltenheit. Der Umgang mit Konflikten im Mannschaftsgefüge erfordert bei Trainerinnen und Trainern viel Aufmerksamkeit und Sensibilität.“ Für die LBS, die das Projekt mit 200.000 Euro fördert, leisten gerade die ehrenamtlichen Trainer und Betreuer einen wertvollen und unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft. Das betont auch LBS-Vertriebsdirektor Andreas Sachs, als er die Gründe für die Unterstützung der Maßnahme durch die Landesbausparkasse erläutert: „Den Ehrenamtlichen zur Seite zu stehen, sie zu unterstützen, ihnen Hilfestellung bei der Lösung von Konflikten zu bieten, dafür ist das Programm ‚Gemeinsam sind wir stark’ entwickelt worden. Das Konzept hat uns überzeugt. Deshalb helfen wir nun mit, seine Umsetzung in ganz Bayern voranzutreiben.“

Auch die Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg am Inn steht hinter dem Sportprojekt ihres Verbundpartners LBS. Vorstandsmitglied Peter Schwertberger erklärt warum: „Sport ist ein wichtiges Bindeglied der Gesellschaft. Deshalb unterstützt und fördert die Sparkassen-Finanzgruppe den Sport und sorgt für die notwendigen Rahmenbedingungen. Sie ist der größte nichtstaatliche Sportförderer in Deutschland. Ein Großteil der Mittel geht in den Breitensport und kommt vor allem den Sportvereinen zugute.

Wir freuen uns deshalb sehr, dass mit der Aktion ‚Gemeinsam sind wir stark’ unseren Sportvereinen ein weiterer Baustein im Förderprogramm zugute kommt. Wir hoffen, dass viele unserer Vereine von diesem Angebot Gebrauch machen.“ Rita Voggenauer ist eine der erfahrenen Referentinnen von „Gemeinsam sind wir stark“: „Das Programm umfasst zwei Schulungsabende und bietet weitreichende pädagogische Angebote, die dabei helfen sollen, Problemherde zu erkennen und Lösungsstrategien zu entwickeln.“ Gemeinsam mit den Referenten suchen die Kursteilnehmer Antworten auf ihre dringendsten Fragen aus dem Trainingsalltag: z.B. zur eigenen Position als Trainer, zu den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder, zur Konflikterkennung und -bewältigung und zum Umgang mit Eltern. „Das Feedback und die Bewertungen der Kursteilnehmer zeigen uns, dass wir den richtigen Weg gehen.“

Das glaubt auch Jessica Höötmann, Center-Spielerin beim deutschen Damenbasketballmeister TSV Wasserburg, weshalb sie sich für das Programm stark macht: „Disziplin gehört auch zum Basketball. Nur so kann eine Gemeinschaft funktionieren. Ob im Breitensport oder im Leistungssport – es ist wichtig, präventiv gegen Gewalt vorzugehen. Die Kraft und die Leidenschaft der Spielerinnen und Spieler müssen im Training und im Spiel positiv umgesetzt werden. In der Trainerausbildung wird sehr viel Wert auf das Fachliche gelegt, das Pädagogische kommt oft zu kurz. Doch gerade bei Kindern und Jugendlichen haben die Trainer auch Vorbildfunktion. Schön, dass es jetzt ein maßgeschneidertes Konzept dafür gibt.“

Wasserburgs Erster Bürgermeister Michael Kölbl ist von „Gemeinsam sind wir stark“ überzeugt: „Das Projekt zeigt vorbildlich, wie man den Sport nutzen kann, um Kinder und Eltern zu erreichen und Gewalt frühzeitig zu verhindern. Es ist immens wichtig, das öffentliche Bewusstsein für die Schutzbedürftigkeit von Kindern zu schärfen. Das ist eine gesellschaftspolitische Aufgabe ersten Ranges.“ Mit der Unterstützung des Projekts durch die Stiftung ‚Bündnis für Kinder. Gegen Gewalt’, die im Bayerischen Familienministerium angesiedelt ist, komme das zum Ausdruck. „Ich danke allen Partnern ganz herzlich: Sie alle tragen zum Schutz unserer Kinder vor Gewalt bei.“

Interessierte Vereine im Regierungsbezirk Oberbayern können sich jetzt zur Schulung anmelden. Die Schulung, die an 2 Tagen à 3 Stunden stattfindet, wird so ortsnah wie möglich in Rücksprache mit den Vereinen angeboten. Die Organisation übernimmt der Deutsche Kinderschutzbund. Für Infos und Anmeldung bitte an Nadine Mair, Fachbereich "Gemeinsam sind wir stark“ beim DKSB LV Bayern (gsws@kinderschutzbund-bayern.de) wenden oder auch im Internet unter www.gemeinsamstark-bayern.de.

Pressemitteilung der Bayerischen Landesbausparkasse

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Bayerische Landesbausparkasse

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