Zum zweiten Mal Innovationspreis

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Glückwünsche gab es von Landrat Josef Neiderhell, Aufsichtsratsvorsitzender der Romed-Kliniken, für Schulleiterin Sabine Ittlinger und die Schülervertreter Andreas Bernegger und Lucas Bergbauer zum Innovationspreis 2010.

Wasserburg - Die Schüler der Berufsfachschule für Physiotherapie in Wasserburg wurden zum zweiten Mal in Folge als die besten Deutschlands ausgezeichnet - zumindest, was ihre Innovativität angeht.

In Mainz vergab der Verband leitender Lehrkräfte den deutschen Innovationspreis zum dritten Mal. Nach dem Gewinn im Jahr 2009 standen die Schüler der Physiotherapieschule an der Romed-Klinik Wasserburg auch dieses Jahr wieder ganz oben auf dem Siegertreppchen. Ihr Projekt "Ich fühle was, was Du nicht siehst!", das im Januar 2010 an der Grundschule Reitmehring durchgeführt wurde, bekam den Zuschlag.

Die Schüler wollten die Frage "Beeinflusst eine verbesserte Körperwahrnehmung die Koordinationsfähigkeit der Kinder?" erforschen. Zuerst wurden die Fähigkeiten der Kinder in Form eines Motoriktestes ermittelt. Danach starteten die Gruppenstunden in den jeweiligen Klassen mit einer Schulung der Wahrnehmung. Hören, Sehen, Fühlen und Schmecken - die Grundschüler bekamen Übungen für alle Sinne. Nach zwei Wochen Training, das auch intensives Üben zu Hause mit einschloss, folgte die Endauswertung. Den Abschluss für begeistertes Engagement und Durchhaltevermögen bildete die Überreichung von Urkunden und goldenen "Koordinationskronen" an jedes Kind.

In der Laudatio hob der Vorsitzende des Verbandes leitender Lehrkräfte, Wolfgang Pust, die herausragende Stellung der Romed-Berufsfachschule für Physiotherapie hervor. Es sei erstaunlich, dass eine Schule den begehrten Preis zweimal für sich in Anspruch nehmen könne und dies sogar in Folge. Dies spreche für die geglückte Umsetzung des neuen Lehrplanes mit neuen Lehrmethoden, bei denen das neu erworbene theoretische Wissen sofort in die Praxis am Patienten umgesetzt werde.

Ein Grund für den Erfolg sei sicher, dass der aktuelle pädagogische Ansatz vom eigenverantwortlichen Lernen die Schüler zu höherer Motivation führe, so die Romed-Klinik. Ein zweiter Faktor sei aber auch das Engagement und Wissen der Lehrer und Dozenten und deren Rolle als Förderer und Mentoren für die wissenschaftliche Aufbereitung der Projektarbeit.

Nächster Schritt für Schulleiterin Sabine Ittlinger und ihr Team ist nun eine Kooperation mit der Fachhochschule in Rosenheim im Rahmen eines neuen Bachelorstudiengangs "Evidenzbasierte Physiotherapie", für die gerade geplant wird.

Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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