Schule und Schüler auf dem neuesten Stand der Technik

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Bislang gab es einen Computerraum mit 16 Plätzen. Nun ist der neue Computerraum fertig, er hat 19 Plätze, Grund- und Hauptschüler können jetzt ohne Überschneidungen die Räume belegen.

Haag - An der Haager Grund- und Mittelschule gibt es nun einen zweiten Computerraum. Auch Medienkompetenz für das Internet steht auch auf dem Lehrplan.

Bisher gab es nur in der Mittelschule einen Computerraum mit 16 Plätzen und Monitoren. Nun wurde ein weiterer in der Hauptschule mit 19 Plätzen eingerichtet. "Das ist ein großer Gewinn für unsere Schule, dass wir wieder auf dem neuesten Stand sind", so Rektorin Raimunda Bruckmaier. Grund- wie Hauptschüler könnten jetzt die Räume ohne Überschneidungen belegen.

Daneben nutzen die Schüler die PCs nicht nur während der regulären Stunden im "berufsorientierenden Zweig Wirtschaft", sondern auch zum laufenden Unterricht. Wertvolle Dienste können dabei per Internet abgefragt werden, wenn es um Informationen und Hintergründe zu Referaten oder Projektarbeit geht. "Das ist ganz wertvoll", so Rektorin Bruckmaier.

Die beiden Räume betreut Michael Gäßl, der auch für das Netzwerk der Verwaltung zuständig ist und als Fachlehrer für Musik und Kommunikationstechnik als kompetenter Ansprechpartner in Computerfragen gilt. Grundsätzlich lernen die Schüler am PC das Zehnfingertastschreiben wie anno dazumal auf der Schreibmaschine. Hierfür werden nur neue Lehrsysteme eingesetzt.

Daneben lernen die fünften und sechsten Klassen die grundlegenden Word-Funktionen kennen, wie man Schriften verändert, speichert und mit dem PC umgeht im Sinne der Zeichen- und Absatzformatierung. Für viele Siebtklässler, die mit dem Zweig Wirtschaft abschließen, ist das Ziel, dass sie am Computer einen Brief schreiben können, dass sie ihre Bewerbung nach der gängigen Norm aufsetzen und den Lebenslauf. Behandelt werden orthografische Regeln, so das rechte Schreiben von Straßennamen.

"Was man im Büro braucht": Excel, Powerpoint und Word

"Was man im Büro braucht" kommt nach Michael Gäßl für die achten und neunten Klassen hinzu. Die Schüler lernen Excel, Tabellenkalkulation, Powerpoint und Präsentationen kennen, wie man Geschäftsbriefe schreibt oder Plakate gestaltet.

Der "berufsorientierte Umgang" mit Buchführung wird im "langsamen Einstieg" erlernt. Dafür verfügen die achten und neunten Klassen nun auch über vier statt bisher zwei Wochenstunden.

Gefahren im Netz

Gleichzeitig erfahren die Schüler auch die Gefahren im Umgang mit dem Internet. Sie sollen sich verantwortungsbewusst verhalten und sich nicht durch das Hineinstellen von Privatfotos "gläsern machen", so Michael Gäßl. Der alte PC-Raum ist derzeit mit zehn, der neue mit 16 Wochenstunden belegt. Dazu kommen die unterrichtsbegleitenden Informationsabfragen.

Auf das Bewerbungstraining und den Umgang der Grundschüler mit dem Computer spezialisierte sich die Pädagogin Karin Tille. Für die achten Klassen kreierte sie das Bewerbungstraining, das nicht nur verdeutlichen soll, "was man mit Word alles machen kann", sondern auch zum erfolgreichen Erstellen einer privaten Bewerbung am Arbeitsplatz verhilft.

"Der neue Raum ist viel wert", so Karin Tille. Im Bereich der Grundschule nutzen ihn die Schulklassen und speziell auch die Fördergruppen schreibschwacher Schüler zusätzlich für das "Rechtschreibfenster".

xy/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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