Neues Kursbuch der Deutschen Bahn beinhaltet Fahrplanänderungen ab 11. Dezember 

Darauf müssen sich Pendler und Bahnfahrgäste künftig einstellen

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Landkreis - Das neue Kursbuch der Deutschen Bahn (DB) bringt einige Neuerungen um Umstellungen für die Fahrgäste mit sich. Ab 11. Dezember gilt der neue Fahrplan, wir haben eine Übersicht der wichtigsten Änderungen: 

Fahrplanänderungen betrifft überwiegend Pendler 

Der Meridian der Bayerischen Oberlandbahn GmbH (BOB), der die drei wichtigsten Nahverkehrsachsen in der Region bedient, fährt nach wie vor nach dem alten Plan. Anpassungen gibt es bei einigen Kursen jedoch im Minutenbereich

Am späten Abend fallen künftig Pufferzeiten am Bahnhof Freilassing weg. Fahrgäste aus Salzburg (Abfahrten 20.20 und 21.15 Uhr) kommen schneller nach Hause. Nach wie vor besteht jedoch die Fahrplanlücke unmittelbar danach: Zwischen 21.15 und 23 Uhr fährt auch künftig kein Zug von der Mozart-Stadt in Richtung Rosenheim.

Mehr Änderungen gibt es dagegen beim Fernverkehr und bei der Südostbayernbahn (SOB). Ab Mitte Dezember gibt es zwar ein erweitertes Nachtzugangebot der die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), dafür fällt der bisherige ICE, der täglich zwischen Innsbruck und München unterwegs war, weg. 

Als Ersatz setzt die Bahn ein Eurocity-Zugpaar ein. Dessen Fahrplanzeiten sind: Abfahrt des aus Innsbruck kommenden EC288 ist in Rosenheim um 8.20 Uhr, Ankunft in München um 9.01 Uhr. In der Gegenrichtung startet der EC289 in der bayerischen Landeshauptstadt um 19.34 Uhr und erreicht Rosenheim um 20.12 Uhr bevor er seine Fahrt weiter nach Tirol setzt. 

Die beiden BahnhöfePrien und Traunstein bekommen erstmals einen regelmäßigen Railjet-Halt. Der Hochgeschwindigkeitszug legt vormittags je einen Stopp in Richtung Salzburg und Klagenfurt ein. Abends bringt er die Fahrgäste zurück nach Rosenheim und München.

Schneller in Tiroler Skigebiete

Zudem sind in dem neuen Kursbuch mehr Direktverbindungen in die Skigebiete vertreten: wie in den vergangenen Jahren fährt samstags der Intercity IC1285 um 5.37 Uhr in Richtung Tirol und Salzburg ab und bringt skibegeisterte Frühaufsteher auf die Pisten im Brixental, Kitzbühel, Fieberbrunn oder Zell am See.

Künftig werden auch die großen Skigebiete im Tiroler Oberland wieder direkt von Rosenheim aus erreichbar sein: Der ÖBB-Railjet 1287 um 15.09 Uhr bringt Wintersportler ohne Umstieg unter anderem ins Pitztal, Ötztal (Sölden, Obergurgl) oder nach St. Anton und Vorarlberg. 

Um 16 Uhr bedient ein der Intercity IC1281 die Feriendestinationen von Tirol und Salzburg. Angeboten werden diese Saisonzüge und die analogen Verbindungen in die Gegenrichtung jeweils von 7. Januar bis 25. März sowie ferner in der Sommersaison von Anfang Juli bis Mitte September.

Vier neue Verbindungen auf der Bahnstrecke Rosenheim-Mühdorf

Die bis dato bestehende Fahrplanlücke auf der Bahnstrecke Rosenheim-Mühldorf während der Mittagszeit wird geschlossen, es besteht weiterhin ein durchgehender Stundentakt vom frühen Morgen bis zum späten Abend. Ein weiteres Zugpaar ermöglicht späte Rückfahrten von Abendveranstaltungen: Abfahrt von Wasserburg nach Rosenheim ist um 23 Uhr. Von dort geht es um 23.34 Uhr in die Gegenrichtung. 

Die Chiemgaubahn (SOB), die zwischen Prien und Aschau unterwegs ist, wird ab Mitte Dezember nicht mehr in Umrathshausen-Bahnhof halten. Damit schließt der Haltepunkt trotz großer Widerstände vergangener Wochen und Monaten. Dieser Wegfall wirkt sich auch auf das Kursbuch aus: Künftig sind die Triebwagen je Richtung eine Minute schneller an den Endstationen.

Die ÖBB bietet ab Mitte Dezember deutlich mehr Nachtzugverbindungen an. Sie übernehmen damit das Angebot der sich zurückziehenden DB. Für Fahrgäste aus Rosenheim und der Region ergeben sich dadurch deutlich mehr Verbindungen.

Martin Aerzbäck/mb

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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