Laut Landratsamt Kosten in Millionenhöhe

Sicherheitsdienst für alle großen Asylheime? "Zu teuer!"

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Landkreis - Einen privaten Wachdienst für alle großen Flüchtlingsunterkünfte einzurichten, ist aus Sicht des Landratsamtes Rosenheim nicht bezahlbar. 

Wie berichtet, hat die Stadt Rosenheim für die Asylunterkunft in der Kufsteiner Straße einen Sicherheitsdienst für die Nachstunden und einen mobilen Dienst für die Abendstunden eingesetzt. Hintergrund sind häufige Ruhestörungen. Viele Anwohner beschwerten sich über die Lärmbelästigungen. 

Ein flächendeckender Sicherheitsdienst für alle Unterkünfte ist aber aus Sicht des Landratsamtes schlichtweg nicht bezahlbar. Wie Radio Charivari nach einer Anfrage erfuhr, rechnet das Landratsamt dann nämlich mit Kosten von zwei bis drei Millionen Euro

Die Hochrechnung setzt sich so zusammen: 10-15 Einrichtungen im Landkreis mit über 45 Asylbewerbern, Arbeitszeit: 20-6 Uhr, wären etwa 500 Euro pro Nacht und Einrichtung. 

Landkreis bliebe auf den Kosten sitzen

Das Problem: Diese Kosten werden nicht von einer höheren Ebene übernommen, der Landkreis müsste sie selbst zahlen. Ebenso wie die Stadt derzeit für den Sicherheitsdienst in der Kufsteiner Straße selbst aufkommen muss. 

mg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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