Drei Tiger aus Zoo ausgebrochen und getötet

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Drei Tiger sind aus einem Zoo auf Gran Canaria ausgebrochen und wurden erschossen.

Las Palmas - Drei Tiger sind aus einem Zoo auf der spanischen Ferieninsel Gran Canaria ausgebrochen. Sie kamen allerdings nicht weit, weil die Polizei sie aus Sicherheitsgründen erschossen hat.

Raubtierjagd auf Gran Canaria: Die Polizei hat auf der spanischen Ferieninsel drei Tiger erschossen, die aus einem Zoo ausgebrochen waren. Wie die Betreiber des privaten Tierparks am Dienstag mitteilten, waren die Raubkatzen infolge der Unachtsamkeit eines Mitarbeiters aus ihrem Gehege entkommen. Der Zwischenfall im “Cocodrilo Park“ in der Nähe von Agüimes im Osten der Ferieninsel habe sich bei Reinigungsarbeiten ereignet. Die Tiger seien in unmittelbarer Nähe des Parkgeländes erschossen worden.

Die Polizei habe keine andere Wahl gesehen, weil sie eine Gefährdung von Menschen ausschließen wollte. Zu diesem Zeitpunkt seien keine Besucher in dem Zoo gewesen. Die Zoo-Betreiber bestritten Angaben der Behörden, wonach noch vier weitere Tiger ausgebrochen waren, die dann aber wieder eingefangen worden sein sollen. Der Tierpark wies auch Berichte zurück, wonach ein Großaufgebot von 100 Polizisten an der Tigerjagd beteiligt gewesen sein sollen.

Die ausgebrochenen Tiere seien von fünf Beamten einer Sondereinheit der Polizei erschossen worden. “Wenn nur ein Tiger entkommen wäre, hätte man ihn betäuben und einfangen können“, betonten die Betreiber. “Bei drei Raubkatzen dagegen hätte die Gefahr bestanden, dass Tiere entkommen und Menschen angreifen.“ Seit der Eröffnung des Tierparks vor 24 Jahren habe sich kein Zwischenfall dieser Art ereignet. Der Zoo hat sich vor allem die Haltung von Krokodilen spezialisiert.

dpa

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