Hunderte demonstrieren gegen Ölpest

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New Orleans - Hunderte von Menschen aus dem US-Bundesstaat Louisiana haben in New Orleans gegen den Umgang mit der Ölpest im Golf von Mexiko demonstriert.

Umweltschützer und zahlreiche arbeitslos gewordene Fischer versammelten sich im historischen französischen Viertel der Stadt, um den britischen Ölkonzern BP und US-Präsident Obama zu wirksamem Handeln aufzufordern. Nicht nur die Unfähigkeit von BP, den Ölfluss unter Kontrolle zu bringen, sondern auch der Einsatz des giftigen Dispersionsmittels Corexit zur Auflösung der riesigen Ölteppiche im Meer stießen auf Kritik. BP hatte am Wochenende mit einem Versuch, das lecke Ölbohrloch mit Zement und Schlamm zu verstopfen, einen weiteren Rückschlag erlitten. Nun fürchtet das US-Präsidialamt, dass ein neuer Abdichtungs-Versuch mit einer Glocke über dem Bohrloch erst einmal zum Austritt von noch mehr Öl führt.

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Der vom Ölkonzern BP geplante nächste Schritt könnte dazu führen, dass der Öl-Ausfluss aus dem Leck zeitweise um bis zu 20 Prozent steigt. Davor warnte jetzt die US-Regierung. Bei dem Versuch wollen die Ingenieure des BP-Konzerns das defekte Steigrohr an der Quelle absägen und einen Auffangbehälter über die Öffnung setzen. Das aufgefangene Öl soll dann auf ein Schiff gepumpt werden.

dpa

USA kämpfen gegen die Öl-Pest

Quelle: rosenheim24.de

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