Kleinflugzeug in Slowenien abgestürzt - Unister-Chef tot

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Die ausgebrannte Unglücksmaschine in einem Wald bei Predmeja in Slowenien. Foto: Igor Kupljenik

Eine Piper 32 startet mit Ziel Leipzig in Venedig. Unterwegs gibt es Probleme - die Maschine stürzt in einen Wald und brennt aus. Der Pilot und die drei Passagiere an Bord sterben - darunter ist der Chef des Internet-Konzerns Unister.

Ljubljana (dpa) - Auf dem Weg von Venedig nach Leipzig ist ein Kleinflugzeug in Slowenien abgestürzt und hat vier Menschen in den Tod gerissen. Unter den Opfern ist der 38 Jahre alte Chef des Leipziger Internetunternehmens Unister, Thomas Wagner.

Das teilte ein Sprecher der Firma am Donnerstagabend mit. Die Mitarbeiter des 2002 von Wagner gegründeten Unternehmens, das Portale wie "fluege.de" und "ab-in-den-urlaub.de" betreibt, seien tief bestürzt. Zunächst hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.

Neben Wagner kamen drei weitere Deutsche ums Leben, wie die slowenische Polizei in Nova Gorica erklärte. Darunter sei der 73 Jahre alte Pilot. Nähere Angaben gab es zunächst nicht. Medienberichten zufolge waren die anderen beiden Opfer 39 und 65 Jahre alt.

Eine Sprecherin des Flughafens in Leipzig bestätigte, dass auf dem Airport eine Privatmaschine für 14.45 Uhr angekündigt gewesen sei. Zu den Passagieren könne der Flughafen keine Aussagen machen, sagte sie.

Den Berichten slowenischer Medien zufolge handelte es sich bei der Maschine um eine in den USA registrierte Piper 32. Unter Berufung auf die Polizei wurde berichtet, der Pilot habe vor dem Absturz bei Predmeja im Osten des Landes Probleme wegen Vereisung gemeldet. Die Maschine sei im gebirgigen Gelände in einen Wald gerast und ausgebrannt.

Unister erklärte, man werde die Nachfolge Wagners "zeitnah" regeln und mitteilen. Für die Firma arbeiten eigenen Angaben zufolge derzeit rund 1200 Menschen.

Bericht des nationalen Fernsehens

BILD-Bericht

Unister Internetseite

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