Obama: Mehr Soldaten - auch aus Deutschland?

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West Point - US-Präsident Barack Obama fordert eine Aufstockung des Bundeswehrkontingents in Afghanistan. Die USA schicken selber 30.000 weitere Soldaten an den Hindukusch.

Obama hat im Rahmen der neuen Afghanistan-Strategie um die zusätzliche Entsendung von 2000 Bundeswehrsoldaten gebeten. Berlin hat sich laut "Bild"-Zeitung auf Forderungen der USA nach bis zu 2500 zusätzlichen Bundeswehrsoldaten eingestellt. Der Bundeswehrverband ist skeptisch.

Um die erstarkten Taliban-Kämpfer zurückzuschlagen, schickt Obama bereits Anfang des Jahres 30.0000 zusätzliche US-Soldaten an die Front. Obama machte bei einer feierlichen Rede in der traditionsreichen Militärakademie West Point deutlich, dass er ein stärkeres Egagement der Verbündeten erwartet.

Obama fasst in seiner neuen Strategie aber auch erstmals das Ende des Krieges ins Auge. Bereits im Sommer 2011 soll - abhängig von der Sicherheitslage vor Ort - der Rückzug der US-Soldaten beginnen. US-Medien sprachen von der wichtigsten sicherheitspolitischen Weichenstellung seit Jahren. Wenn die Truppenaufstockung im Sommer 2010 abgeschlossen sein wird, wird sich die Zahl der US-Soldaten auf rund 100.000 erhöht haben.

NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat die neue Afghanistan-Strategie von US-Präsident Barack Obama begrüßt. Obamas Entscheidung, die US-Truppen am Hindukusch aufzustocken, sei "Beweis für seine Entschlossenheit", hieß es aus Brüssel. Zugleich äußerte der NATO-Generalsekretär die Hoffnung, dass auch andere Verbündete ihren Anteil am Afghanistan-Einsatz ausweiten werden.

dpa

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Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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