Ösi-Rauchverbot: Ab jetzt wird bestraft

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Wien - Ausgraucht is beim Nachbarn. Ab 1. Juli hagelt es in Österreich saftige Strafen, wenn Gastronomen oder Raucher gegen das Gesetz zum Schutz von Nichtrauchern verstoßen.

Das Gesetzt besagt folgendes: Ab 1. Juli müssen Lokale über 80 Quadratmeter in Österreich Raucher und Nichtraucher räumlich trennen. Im Raum mit den meisten verfügbaren Plätzen gilt dann das Rauchverbot. Trennt man nicht wird das ganze Lokal automatisch zur rauchfreien Zone.

So läuft es weltweit mit dem Rauchverbot

Rauchverbote in Deutschland und der Welt

Österreich liegt mit Polen und Bulgarien auf einem Niveau und erlaubt den Griff zur Zigarette in Lokalen weiterhin. Mit 1. Juli gelten für die Gastronomen aber die Regelungen des mit 1. Januar 2009 in Kraft getretenen Rauchverbotsgesetzes. Die Übergangsfrist zum Umbau von Lokalen oder zur Entscheidung, ob man ein Raucher- oder ein Nichtraucherlokal führen will, endet mit 30. Juni.

„Ein beträchtlicher Anteil“, so ein Sprecher der Gastronomie, hat sich noch im letzten Moment für ein Nichtraucherlokal entschieden. Der Großteil der Gaststätten erlaubt das Rauchen aber weiterhin. Rund zwei Drittel der 70.000 Wirtshäuser sind größer als 80 Quadratmeter und verfügen über mehrere Räume. Sie müssen darauf achten, dass die rauchfreie Zone wirklich bleibt.

Wird gegen die Rauchverbotsbestimmungen verstoßen, drohen Wirten Strafen bis zu 2000 Euro, bei mehreren Verstößen sogar bis zu 10.000 Euro. Gäste, die verbotenerweise eine Zigarette anzünden, müssen bis zu 100 Euro bezahlen. Das Strafmaß für uneinsichtige Wiederholungstäter kann sogar bis zu 1000 Euro betragen.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © fkn

Zurück zur Übersicht: Welt-News

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser