Vulkanausbuch in Indonesien - Zahl der Toten steigt

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Jakarta - Die Zahl der Toten nach dem Vulkanausbruch in Indonesien hat sich weiter erhöht. Bislang starben mindestens 25 Menschen, darunter auch der "spirituelle Wächter" des Vulkans Merapi.

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Der Vulkanausbruch in Indonesien hat bis Mittwoch mindestens 25 Menschenleben gefordert. Der Merapi, 25 Kilometer nördlich von Yogyakarta auf der Insel Java gelegen, hatte am Dienstagabendplötzlich eine riesige Rauchwolke mit glühend heißer Asche mehr als 1500 Meter in die Luft gespuckt. Die Asche und Gesteinsbrocken waren auf den Hängen niedergegangen. Bäume fielen um und versperrten die Zugangsstraßen für Rettungswagen. Mehrere hundert Häuser wurden beschädigt.

Unter den Toten war ein Mann, der als spiritueller Wächter des Vulkans galt. Mbah Maridjan galt als der Mann, der das Verhalten des Berges voraussagen kann. Er hatte sich geweigert, sein Haus zu verlassen.

“Mindestens 25 Menschen sind ums Leben gekommen und 12 wurden verletzt“, sagte Trisno Heru Nugroho, ein Sprecher des nahe gelegenen Krankenhauses. Der knapp 3000 Meter hohe Merapi gehört zu den aktivsten Vulkanen Indonesiens. Er war zuletzt 2006 ausgebrochen. Im Haus von Maridjan wurden 15 Leichen gefunden, berichteten Helfer. Seine Familie bestätigte nach Angaben des Lokalfernsehens, dass er unter den Opfern war.

dpa

Rubriklistenbild: © ap

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