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Studie

Autohersteller halten sich mit Rabatten zurück

Verbraucher müssen beim Kauf eines Neuwagens derzeit mit geringeren Rabatten rechnen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
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Verbraucher müssen beim Kauf eines Neuwagens derzeit mit geringeren Rabatten rechnen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

In den vergangenen Jahren waren Autokäufer großzügige Rabatte auf Neuwagen gewohnt. Doch derzeit fallen die Preisnachlässe weniger üppig aus. Der Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer erklärt, warum.

Frankfurt/Main (dpa) - Auf dem deutschen Automarkt halten sich die Hersteller mit Neuwagenrabatten weiter zurück. Das geht aus der jüngsten Ausgabe des regelmäßig erstellten Auto-Monitors des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer hervor.

Es würden Herstellungskapazitäten abgebaut, statt den Markt mit hohen Anreizen aufzupumpen. Nicht nur bei den stark geförderten Elektroautos seien eher knappere Lagerbestände und lange Lieferfristen zu beobachten.

Die bei Internet-Angeboten ausgewiesenen Rabatte für die 30 populärsten Modelle gingen der Studie zufolge leicht auf 19,5 Prozent des ursprünglichen Listenpreises zurück. Gleichzeitig meldeten Hersteller und Händler aber einen vom Vormonat um 1,6 Punkte gestiegenen Anteil von 23,8 Prozent der Neuwagen auf eigene Rechnung an.

Solche Autos werden in der Regel nach kurzer Zeit zu so genannten Hauspreisen in den Markt gedrückt. Die Preise für die neuartigen Auto-Abos einschließlich Wartung und Versicherungen blieben weitgehend stabil. Im Vergleich zu den Vorjahren seien die Preisnachlässe auf einem niedrigeren Niveau.

Dudenhöffer rechnet mit einem weiteren Stellenabbau bei den Herstellern, die derzeit noch das Kurzarbeitergeld nutzten, um die Kosten abzufedern. Anschließend werde man in die Abfindungsprogramme gehen oder gar zu betriebsbedingten Kündigungen schreiten. «Das Klima wird härter», folgert Dudenhöffer.

© dpa-infocom, dpa:200928-99-740926/2

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