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Mehr Fairness

Blockiergebühr für E-Autos: EnBW sagt Dauerladern den Kampf an

Elektroautos laden an einer Zapfsäule des baden-württembergischen Energieversorgers EnBW.
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Der baden-württembergische Energieversorger EnBW will zukünftig parkenden Fahrzeugen an seinen Ladestationen mit einer Blockiergebühr begegnen.

Energieversorger EnBW führt für seinen Ladedienst eine Blockiergebühr ein. Wer nach dem eigentlichen Ladevorgang die Ladesäulen weiter besetzt, soll zahlen.

Karlsruhe – Der Energiedienstleister EnBW, einer der führenden Anbieter von Ladeinfrastruktur in Deutschland, führt ab November an seinen Ladepunkten eine Blockiergebühr ein. Das Unternehmen will seine öffentlichen Ladestationen für E-Autos nicht als Parkplätze verstanden wissen. Leider würden dies allerdings zu viele Fahrer von Elektro-Fahrzeugen gänzlich anders handhaben. Oftmals ist es Vergesslichkeit, manchmal aber auch Vorsatz oder pure Bequemlichkeit. Und umgeparkt wird längst nicht immer, um den Ladepunkt – wie es sich gehören würde – für andere Autos freizumachen. Die über die reine Ladezeit hinausgehende Verweildauer von Elektroautos an den Ladestationen nehme jedenfalls kontinuierlich zu – dies zeigten Analysen.

Unter dem Slogan „mehr Fairness an der Ladesäule“ wirbt der Energiekonzern aus Baden-Württemberg um Verständnis für sein Vorgehen. Zu viele Fahrer von Elektroautos könnten bisher die eigentlich vorhandene Infrastruktur in Form von freien Ladesäulen nicht oder zu selten nutzen. Zahlreiche negative Rückmeldungen verärgerter Kunden seien ein deutliches Anzeichen dafür, dass belegte, aber ungenutzte Ladestationen ein großer Aufreger seien. Für E-Auto-Besitzer mit größeren Batterien oder älteren Modellen wird es durch die Maßnahme allerdings um einiges teurer. Den ganzen Artikel zur neuen Blockiergebühr und ihren Folgen für die E-Mobilität lesen Sie auf 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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