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Test auf dem Salzburgring

YouTuber baut Golf zum ferngesteuerten Auto um: „Mega-Projekt”

Der YouTuber Tomary hat aus einem Golf in ein ferngesteuertes Auto gemacht und auf dem Salzburgring getestet. Bei seinen Fans kommt das Video gut an. 

Für die allermeisten Menschen ist ein Auto lediglich ein Fortbewegungsmittel, das sie von A nach B bringt. Doch es gibt auch solche, die die verrücktesten Ideen haben, was man mit dem Auto noch machen könnte. Wie wäre es beispielsweise mit einem sechsrädrigen Rolls-Royce oder einem Nissan 300ZX der in einen Ferrari verwandelt wurde? Verrückter gehts nicht mehr? Geht doch: Der deutsche YouTuber Tomary hat einen Golf V in ein ferngesteuertes Auto verwandelt.

Gut, ganz originell ist die Idee nicht. In der britischen Auto-Show Top Gear lieferten sich James May und Richard Hammond bereits 2005 ein Duell mit echten, aber ferngesteuerten, Autos. Und auch Tomary will mit dem VW Golf Variant am Ende auf die Rennstrecke.

Der YouTuber Tomary steuerte den Golf auf dem Salzburgring nur mit einer Fernbedienung.

YouTuber baut Golf zum ferngesteuerten Auto um: „Mega-Projekt”

Damit das klappt, muss der Kombi erst mal entsprechend umgebaut werden. Außerdem braucht es eine programmierbare Fernsteuerung sowie Motoren für Gas, Bremse und Lenkung. Für Letztere hat sich Tomary einen Elektromotor auf ein Brett montiert, das am Fahrersitz befestigt wird. Dieser ist über einen Zahnriemen mit einer Riemenscheibe – montiert auf einer Holzplatte im Lenkrad – verbunden.

Zehn Autos mit Verbrennungsmotor, die wir vermissen werden

Audi TT
Audi TT: Einst als Kernmodell der Marke Audi betrachtet, wird der als Coupé und Roadster gebaute Kompakt-Sportler keinen Nachfolger bekommen. Das liegt auch an der mittlerweile schleppenden Nachfrage für die Design-Ikone. Ein vergleichbarer Stromer wird völlig anders aussehen. Bis Ende des Jahres ist der TT aber noch ab 39.700 Euro bestellbar. © Audi AG
Mercdes-Benz A-Klasse
Mercedes A-Klasse: Der Kompaktwagen passt nicht mehr in das neue Konzept von Mercedes-Benz, vor allem hochpreisige Limousinen, SUV und Sportwagen anzubieten. Das überzeugende Konzept der frühen A-Klasse, möglichst viel Platz in einem kompakten Auto zu schaffen, würde dabei gut ins Elektro-Zeitalter passen – ist mittlerweile aber ohnehin verwässert. Noch gibt den Basis-Benz ab 28.393 Euro zu kaufen.  © Mercedes-Benz
Porsche 718 Boxster
Porsche 718 Boxster: Zwar kämpft Porsche weiterhin für den Verbrennungsmotor, aber überleben wird der langfristig wohl nur im 911. Boxster und Cayman werden 2025 erst auf Wunsch, später wohl grundsätzlich elektrifiziert. Dabei bieten gerade die Versionen mit Sechszylinder-Boxer fast schon elektrische Tugenden wie Laufruhe und Durchzugskraft – bei (für Sportwagen) hoher Reichweite und geringem Gewicht. Aktueller Preis: ab 60.061 Euro. © Daniel Wollstein/Porsche
Jeep Wrangler
Jeep Wrangler: Als purer Verbrenner ist die Off-Road-Ikone schon jetzt nicht mehr lieferbar. Der Plug-in-Hybrid wird so lange laufen, wie er darf, aber den Sprung in die Elektro-Ära nicht schaffen. Ein Nachfolger mit Akku dürfte ähnlich modernisiert daherkommen wie der aktuelle Land Rover Defender, aber dank seiner E-Motoren immerhin überragende Gelände-Eigenschaften bieten. Mit 77.500 Euro ist der Klassiker mittlerweile zum Luxus-Auto geworden. © Stellantis
VW Golf Cabrio
VW Golf Cabrio: Im Grunde vermissen wir ihn jetzt schon, nämlich seit 2016. Der offene VW T-Roc kann den Charme des offenen Kompaktwagens, der seine Karriere als „Erdbeerkörbchen“ mit Henkeln startete, nicht ersetzen. Das wird wohl auch für ein elektrisches Cabrio auf Basis des VW ID.3 gelten – wenn ein solches überhaupt kommt, was angesichts der schwächelnden Nachfrage für offene Autos eher zweifelhaft ist. © VW
Fiat 500
Fiat 500: Während die aktuelle Version des Kleinwagens ausschließlich als Elektroauto produziert wird, ist auch der etwas kleinere Vorgänger derzeit noch bestellbar. Im Stellantis-Konzern ist dessen Aus aber beschlossen. Dabei ist gerade die sparsame Hybrid-Version mit 70 PS ein ökologisch sinnvolles Angebot etwa für jene, die partout kein Elektroauto möchten – etwa Städter, die keine schnelle Lade-Möglichkeit haben. Noch ist der Verbrenner ab 15.501 Euro bestellbar. © Stellantis
Mercedes-Benz SLC 300
Mercedes SLC: Der kompakte Roadster startete – als erstes Cabrio mit Falt-Hardtop – unter dem Namen SLK. Nun beendete nicht der Elektro-Boom, sondern die Nachfrage-Flaute seine Karriere als Frauenversteher. Im künftigen Luxus-Stromer-Portfolio von Mercedes sind solche gerade noch bezahlbaren Fahrspaß-Modelle schon gar nicht vorgesehen.  © Mercedes-Benz
Lamborghini Huracan
Lamborghini Huracán: Die italienische VW-Tochter sperrte sich lange gegen die Elektrifizierung, aber kommt natürlich auch nicht drumherum. Der pure, weder von Hybrid noch Turbo verwässertre V10-Saugmotor des Huracán wird seinen Platz als einer der Höhepunkte des Verbrenner-Zeitalters bekommen. Seine 640 PS würden Elektromotoren zwar mit deutlich weniger Aufwand erreichen, aber sei´s drum: Dass es solche Autos nicht mehr geben wird, ist ebenso vernünftig wie schade. Preis: ab 190.274 Euro. © Charlie Magee
BMW Z4
BMW Z4: Ja, er lebt noch! Anders als Mercedes-Benz führt BWM seinen Mittelklasse-Roadster weiter, eine Kooperation mit Toyota machts möglich. Doch auch wenn BMW weiter Verbrenner bauen will, ist ein Nachfolger alles andere als gesichert. Wenn wir uns irren und es künftig einen Z4 mit (wie bei BMW üblich) Verbrenner- und Elektro-Option geben wird: umso besser. Wer sich darauf nicht verlassen mag, muss mindestens 46.200 Euro investieren. © BMW
Tina Ruland auf Opel Manta
Opel Manta: Eigentlich hatten wir den Manta ja schon als Eighties-Unikum abgehakt. Dann weckte Opel mit der Ankündigung eines elektrischen Mantas die Fantasie: Ein zweitüriges, leichtes Coupé, mit genügend Reichweite für den Ausflug in die Diskothek (so hießen Clubs früher) und zum Baggersee, das wäre doch ein schönes Stück Anarchie zwischen all den effizienten, vernünftigen Stromern. Doch heraus wird wieder nur das übliche Akku-SUV kommen, an das ein Marketing-Genie den Manta-Schriftzug klebt. Umso mehr werden wir den Echten vermissen. © Rights Managed/Imago

Ähnlich interessant ist auch die Apparatur für Gas und Bremse. Da sich im Innenraum keine Möglichkeit fand, um die Servos zu befestigen, setzt der YouTuber erneut auf ein Holzbrett. Dieses beschwert er mit einem Amboss, damit es nicht verrutscht. Anschließend geht es mit dem ferngesteuerten Golf auf den Salzburgring.

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YouTuber baut Golf zum ferngesteuerten Auto um: Fans feiern Projekt

Dort zeigt sich gleich eine Schwäche der Konstruktion, denn die Bremse funktioniert nicht optimal. Nach ein paar Anpassungen ist aber auch dieses Problem behoben und Tomary kann den VW Golf über die Rennstrecke steuern und hat dabei sichtlich Spaß. „Das ist zu geil“, sagt der YouTuber. „Das ist das komischste Gefühl überhaupt.“ Laut Tomary fühlt es sich an, „als würde man mit seinem Auto spazieren gehen”.

Nachdem er sich ein wenig an die Lenkung rangetastet hat, wird er immer mutiger. Mit bis zu 50 km/h lenkt er den ferngesteuerten Golf über den Salzburgring. Die Ideallinie erwischt er zwar nicht, aber trotz einiger Ausritte ins Gras bleibt Tomary unfallfrei. „Ich zittere am ganzen Körper“, betont der YouTuber. Und auch seine Fans zeigen sich in den Kommentaren beeindruckt:

  • „Mega-Projekt! Am Sender kannst du übrigens Kennlinien einstellen und somit die Empfindlichkeit beeinflussen.“
  • „Echt mega, an was für Projekten du arbeitest. Mach bitte weiter so!“
  • „Krass was du wieder geschafft hast. Respekt!“
  • „Sehr coole Idee! Und auch sehr stark umgesetzt!“
  • „Du lebst den Traum vieler Männer und Frauen!“

Rubriklistenbild: © YouTube (Tomary)

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