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Fahrbericht

Der Jaguar F-Type P 450 Cabrio im Test – ein echter Gentleman auf vier Rädern

Unterwegs im Jaguar F-Type P 450 Cabrio
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Intensives Fahrerlebnis: Der Jaguar F-Type P 450 Cabrio.

Der Jaguar F-Type P 450 Cabrio bietet ein intensives Fahrerlebnis. Wir haben den „Gentleman“ bei jedem Wetter getestet – mit und ohne Verdeck.

Ein Cabrio-Test in unseren Breiten birgt immer ein gewisses Risiko in sich. Nicht immer herrschen perfekte Bedingungen, um das offene Vergnügen voll genießen zu können. Und so war es auch bei unserer ersten Ausfahrt mit dem Jaguar: Es regnet. Und zwar gleich doppelt so viel wie im jährlichen Mittel. Das heißt, bei unserem F-Type P450 ist erst einmal Schongang angesagt, das Verdeck bleibt natürlich zu.

Jaguar F-Type P 450 Cabrio – das steckt in der „Raubkatze“ mit dem Stoffdach

Der sanfte Umgang mit dem Gaspedal ist bei nasser Straße absolut angesagt. Denn die „Raubkatze mit dem Stoffdach“ wird von einem Achtzylindermotor mit 5.000 Kubikzentimetern Hubraum und einer Maximalleistung von 450 PS angetrieben. Nach dem Druck auf den Startknopf verdeutlicht ein heiseres Fauchen, was da vorn unter der Haube für ein Potenzial steckt.

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Sanfte Eingewöhnung im Cockpit

Also lieber mal das Fahrprogramm Regen wählen und seeeehr vorsichtig Gas geben. Das geht natürlich auch, der Wagen macht sogar schon im Schongang Spaß. Und man kann sich dabei auch in Ruhe ans Cockpit gewöhnen. Wobei es da nicht viel gibt: Der F-Type ist klar, logisch und schnörkellos zu bedienen. Wo wenig Platz ist, brauchts’s keinen überflüssigen Schnickschnack. Hier geht es ums Fahren.

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Unterwegs im Dynamik-Programm mit dem Jaguar F-Type P 450 Cabrio

Gottseidank ist die Schlechtwetterperiode bald vorüber und die Straße trocken. Das heißt, dass der Schalter auch mal aufs Dynamik-Fahrprogrammm gestellt werden kann. Und dass man dabei mal spüren darf, was der V8 unter der langen Haube mit dem 1.811 Kilogramm schweren Wagen macht und welcher Sound beim beherzten Tritt aufs Gaspedal dank der Klappensteuerung der Sport-Abgasanlage ans Ohr dringt.

Das probiert man mal aus, und dann ist auch wieder gut. Denn der V8 macht viel mehr Spaß, wenn er seidig weich läuft, der rotzige Auftritt passt so gar nicht zu ihm, er ist doch vor allem ein englischer Gentleman. Beim entspannten Cruisen sammelt man Sympathiepunkte für diesen noblen Sportler und behält dennoch im Hinterkopf, was der Jaguar tatsächlich kann.

Kleiner Gag: Die Lüftungslamellen oberhalb des Monitors erscheinen wie von Geisterhand gezogen, wenn sie gebraucht werden, ansonsten sind sie bündig in den Tiefen des Armaturenbretts verschwunden.

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Cabrio-Test: Offene Freuden in 15 Sekunden

Und dann wird endlich das Dach geöffnet. Und dafür haben die Engländer für den Erstversuch einen kleinen Stolperer eingebaut: Entgegen der Logik öffnet sich das Dach, wenn man den Knopf auf der Mittelkonsole nach vorne drückt und schließt, wenn man ihn nach hinten zieht. 15 Sekunden dauert’s, dann kann das intensive Fahrerlebnis beginnen. Zugluft und Windgeräusche halten sich bei gemäßigterem Tempo im sehr angenehmen Rahmen – was uns wieder zum entspannten Cruisen bringt.

Erstaunt waren wir, wie einfach und souverän sich der F-Type im Alltag bewegen lässt. Im Stadtverkehr schwimmt er lässig mit, auf dem Supermarktparkplatz findet man schnell eine passende Bucht – mit dem Wochenendeinkauf wird’s allerdings nichts. Denn in den zerklüfteten Miniaturkofferraum passt allenfalls eine Hungerration. Hungrige Mäuler müssen mit anderen Fahrzeugen gestopft werden.

Jaguar F-Type P 450 Cabrio – kein billiges Vergnügen

Aber dass die vorhanden sind, darf man bei einem F-Type-Besitzer voraussetzen. Denn die Preisliste beginnt bei 96.991,60 Euro und lässt sich mit dem einen und anderen Extra schnell nach oben schrauben.

Die zur Entschleunigung animierende Charakteristik des Wagens bewirkt einen Verbrauch von knapp über elf Liter auf 100 Kilometern. Wir schafften aber auch deutlich über 15, als wir uns bei optimalen Autobahnbedingungen der angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 285 km/h dauerhaft näherten.

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Jaguar F-Type P 450 als Cabrio – Gentleman auf vier Rädern

Bleibt als Fazit, dass der Jaguar F-Type P 450 als Cabrio ein echter Gentleman auf vier Rädern ist, der unaufdringlich und souverän unterwegs ist und gerade darum so viel Spaß macht. Start your engine!

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Scheinwerfer hinter Klarglas und ein hohes Heck: Optisch grenzte sich der neue BMW 3er im Jahr 1990 deutlich von seinen Vorgängern ab. © BMW Group Archiv
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Vom Ford Escort kam 1990 die fünfte Generation in den Handel - sie war im Vergleich zur vorherigen deutlich länger. © Ford Motor Company
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Im Mitsubishi Sigma steckt seinerzeit noch wegweisende Technik wie eine Allradlenkung und ein elektronisch verstellbares Fahrwerk. © Mitsubishi Motors
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Der letzte Mini Cooper unter Regie von Rover ist heute ein beliebtes Sammlermodell. © BMW Group Archiv
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Mit dem Virage brachte Aston Martin ein Coupé-Modell, das fürchterlich floppte - heute aber ein hoch gehandelter Klassiker ist. © Aston Martin
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Der Diablo ist der Nachfolger des Countach - der Lamborghini galt 1990 mit 325 km/h Spitzentempo als schnellster Serienwagen der Welt. © Automobili Lamborghini
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Der Lotus Elan SE wiegt dank seiner Karosserie aus Stahl und Kunststoff weniger als eine Tonne. © Lotus Cars
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Schweres Erbe: Der Audi Coupé S2 (im Bild) folgte auf den legendären Quattro. © Unternehmensarchiv der AUDI AG
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Seinerzeit war kein Serienauto windschnittiger. Der Opel Calibra hatte und hat viele Fans. © Opel Automobile GmbH
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Der Golf II Country Syncro gilt als ein Vorgänger heutiger SUVs. © Volkswagen AG
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Der Audi 100 (C4) war der letzte seiner Art. Danach nannten die Ingolstädter das Modell in A6 um. © Unternehmensarchiv der AUDI AG
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Anfang einer Kleinwagen-Ära: 1990 brachte Renault den ersten Clio auf den Markt. © Renault Groupe
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Der Volvo 940 ist das Sinnbild einer kantigen, klassisch gezeichneten Karosserie. © Volvo Car Group
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Der VW T4 kam 1990 erstmals wie ein Pkw auf den Markt - mit quer eingebautem Front- statt Heckmotor, und mit Vorderradantrieb bestückt. © Volkswagen AG

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