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Lifestyle Roller unu

Leise durch die Stadt

Leisstyle statt Lifestyle: Mit dem unu ist man rein elektronisch in der Stadt unterwegs.
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Leisstyle statt Lifestyle: Mit dem unu ist man rein elektronisch in der Stadt unterwegs.

Verstopfte Straßen, viel zu wenig Parkplätze, teurer Sprit, chronisch unpünktlicher Nahverkehr – wer in der Stadt vorankommen will, muss leidensfähig sein. Oder aufs Zweirad umsteigen.

Neben Fahrrad und Benzinmotorversion gibt es immer mehr Elektroroller. Neu auf dem Markt ist nun unu, eine Marke, die sich von den Mitbewerbern vor allem durchs Verkaufskonzept absetzen will.

Einen unu-Scooter kauft man nämlich im Internet. „Jeder Roller wird individuell und nur auf Anfrage produziert“, lautet die Philosophie der in München beheimateten Firma. Dafür stehe auch der Name: „unu“ heißt auf Esperanto „eins” oder „einzigartig”.

Angeboten wird derzeit ein Modell, das auf dem Yamaha Vino basiert, mit drei Motorversionen, die eine Leistung von 1000, 2000 oder 3000 Watt haben. Wir waren mit den beiden stärkeren Versionen unterwegs, die allemal ausreichen, um im Münchner Feierabendverkehr mitzuschwimmen, auch wenn die Höchstgeschwindigkeit auf 45 Stundenkilometer beschränkt ist. Das Fahrwerk ist ok, die Bremsen (vorne Scheibe, hinten Trommel) sind nicht besonders bissig, aber akzeptabel. Das aus der Formel 1 bekannte KERS sorgt dafür, dass Bremsenergie in den Akku zurückgespeist wird.

So soll die Reichweite von 50 Kilometern etwas ausgedehnt werden. Der acht Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Akku steckt im Staufach unterm Sitz und kann zum Aufladen (fünf bis sechs Stunden) leicht demontiert werden. Wer die Reichweite verlängern will, kann dort auch eine Ersatzbatterie (700 Euro) deponieren, Platz für einen Helm ist jedoch nicht vorhanden, Tablet und Smartphone lassen sich aber immer noch verstauen.

Die Grundpreise beginnen bei 1699 Euro fürs 1000-Watt-Modell, die beiden weiteren Versionen kosten 2199 Euro und 2799 Euro. Lackierung und Sitzbankbezug können individuell gewählt werden, was den unu um jeweils bis zu 100 Euro teurer machen kann. Die Energiekosten für 100 Kilometer sollen dafür laut Hersteller nur rund 60 Cent betragen.

Zielgruppe sind Studenten, junge Professionals, Hipster und Etablierte, die sich den unu als zusätzliches Spaßfahrzeug in die Garage stellen wollen. Testfahrten sind derzeit in Berlin, Köln und München (Kaufingerstraße 15) möglich, bestellt wird online (www.unumotors.com), gebaut wird der Roller dann in China innerhalb von sieben Tagen und nach rund fünf bis sieben Wochen liefert der Paketbote das Fahrzeug aus. Den Service übernimmt der Bosch-Dienst, für Notfälle gibt es auch einen mobilen Servicedienst.

Volker Pfau

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