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Punkte gibt es auch

Promillegrenze auf Fahrrad: Verstoß kann Führerschein kosten

Die Promillegrenze auf dem Fahrrad liegt deutlich höher als beim Auto. Wer zu tief ins Glas guckt, riskiert dennoch seinen Führerschein.

Wer betrunken Auto fährt, dem droht ein saftiges Bußgeld und je nach Promillewert auch ein Führerscheinentzug. Im manchen Fällen kann es sogar zu einer Haftstrafe kommen. Wer hingegen betrunken auf dem Fahrrad erwischt wird, dem droht nur eine Geldstrafe. Das zumindest glauben viele Deutsche und irren sich damit gewaltig. Denn auch auf dem Zweirad kann zu viel Alkohol drastische Konsequenzen haben.

Im Vergleich zum Auto liegt das Limit für ein absolutes Fahrverbot jedoch deutlich höher: statt 0,5 macht man sich auf dem Fahrrad erst ab 1,6 Promille strafbar. Radelt man jedoch auffällig durch die Gegend oder verursacht einen Unfall, kann es auch schon ab einem Blutalkoholgehalt von 0,3 Promille eine Geldstrafe und Punkte in Flensburg geben.

Wer mit mehr als 1,6 Promille Fahrrad fährt, riskiert auch seinen Führerschein.

Promillegrenze auf Fahrrad: Verstoß kann Führerschein kosten

Wird man mit einem Promillewert von 1,6 oder höher erwischt, gibt es drei Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg, wie t-online.de berichtet. Hinzu kommt eine nach dem Einkommen gestaffelte Geldstrafe sowie die Teilnahme an der Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU).

Bußgeldkatalog: Mit welchen Geldstrafen Verkehrssünder rechnen müssen

Streit um Tempolimit für Ortsdurchfahrt
Zum 9. November 2021 ist der neue Bußgeldkatalog in Kraft getreten. Wer innerorts 16 bis 20 Stundenkilometer zu schnell fährt und geblitzt wird, zahlt statt wie früher 35 nun 70 Euro. © Sebastian Gollnow/dpa
Wer außerorts 16 bis 20 km/ zu schnell fährt und erwischt wird, zahlt statt früher 30 nun 60 Euro, auch hier gilt: je schneller, desto teurer. In vielen Fällen – also bei den Stufen der Geschwindigkeitsüberschreitungen – handelt es sich um eine Verdopplung der Bußgelder.
Wer außerorts 16 bis 20 km/ zu schnell fährt und erwischt wird, zahlt statt früher 30 nun 60 Euro, auch hier gilt: je schneller, desto teurer. In vielen Fällen – also bei den Stufen der Geschwindigkeitsüberschreitungen – handelt es sich um eine Verdopplung der Bußgelder. © Uwe Anspach/dpa
 Auch die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird teurer. Verstöße werden statt mit bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet. M
Auch die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird teurer. Verstöße werden statt mit bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet. (Symbolbild) © Arne Dedert/dpa
Manche Verstöße würden entsprechend auch für Radfahrer teurer, wie der ADFC mit Blick auf den neuen Bußgeldkatalog erläuterte.
Manche Verstöße würden entsprechend auch für Radfahrer teurer, wie der ADFC mit Blick auf den neuen Bußgeldkatalog erläutert hatte. Dies gelte dann, wenn Radfahrer vorschriftswidrig auf einem Gehweg fahren.  © Paul Zinken/dpa
Der allgemeine Halt- und Parkverstoß wird anstatt wie früher bis zu 15 Euro mit einem Verwarnungsgeld bis zu 55 Euro geahndet. (Archivbild/Symbolbild)
Der allgemeine Halt- und Parkverstoß wird anstatt wie früher bis zu 15 Euro mit einem Verwarnungsgeld bis zu 55 Euro geahndet. (Archivbild/Symbolbild)  © Swen Pförtner/dpa
Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 statt wie früher 35 Euro rechnen.
Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 statt wie früher 35 Euro rechnen. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Wer auf die Idee kommt, eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuzuparken oder ein Rettungsfahrzeug zu behindern, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen.
Wer auf die Idee kommt, eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuzuparken oder ein Rettungsfahrzeug zu behindern, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen. (Archivbild/Symbolbild) © Sebastian Gollnow/dpa
Wer keine Rettungsgasse bildet, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.
Wer keine Rettungsgasse bildet oder die sogar selbst zum schnelleren Vorankommen mit dem Auto nutzt, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.  © Patrick Seeger/dpa
Polizei-Kontrollaktion zu Drogen und Alkohol
Lkw-Fahrer, die gegen die neu eingeführte Pflicht verstoßen, mit dem Lastwagen beim Rechtsabbiegen innerorts nur mit Schrittgeschwindigkeit zu fahren, werden mit 70 Euro zur Kasse gebeten. (Archivbild/Symbolbild)  © Julian Stratenschulte/dpa
Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem belästigenden unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.
Auto-Poser aufgepasst: Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem belästigenden unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.  © Patrick Pleul/dpa

Auch unter einem Promillewert von 1,6 kann eine MPU angeordnet werden, nämlich dann, wenn man zweimal mit einem Wert von mehr als 0,3 Promille auffällig wird und dies auf den Genuss von Alkohol zurückgeführt werden kann. Wird diese nicht bestanden, ist auch der Autoführerschein weg. Zudem kann auch die Nutzung eines Fahrrads untersagt werden.

Promillegrenze auf Fahrrad: Fahranfängern droht längere Probezeit

Eine Sonderreglung für Fahranfänger gibt es auf dem Fahrrad nicht, für sie gelten die gleichen Grenzwerte wie für alle anderen Radler. Allerdings kann sich die Probezeit um weitere zwei Jahre verlängern. Im Zweifel ist es sicherer, das Rad nach Hause zu schieben.

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Doch auch am Tag nach dem Alkoholgenuss sollte genauestens überlegen werden, ob man sich ihn den Sattel schwingt. Denn der menschliche Körper baut pro Stunde grade einmal 0,1 bis 0,15 Promille vom Blutalkohol ab. Je nachdem wie tief man ab Abend vorher ins Glas geschaut hat, kann es daher ratsam sein lieber zu Hause zu bleiben.

Rubriklistenbild: © Patrick Pleul/dpa

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