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Elektro-SUV aus Tschechien

Škoda Enyaq: Der Einstiegspreis dürfte die Konkurrenz schocken

Skizze eines Škoda Enyaq.
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Das Elektro-SUV Škoda Enyaq hat ähnliche Dimensionen wie ein Audi Q5.

Ähnlich wie Volkswagen will Škoda in den kommenden Jahren gerade in Europa zu einer zentralen Elektromarke werden. Größer denn je ist dabei der Druck auf das Erstlingswerk, das SUV namens Enyaq.

Mladá Boleslav – In zwei Wochen ist es so weit, Škoda wird sein elektrisches SUV mit dem ungelenken Namen Enyaq erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. Anders als Volkswagen, die mit dem ID.3 zunächst ein Kompaktklassemodell zum europäischen Kunden bringen, setzt Škoda auf ein SUV. Technisch ist der Škoda Enyaq dabei eng mit dem VW ID.3 und noch mehr mit Audi Q4 E-Tron und VW ID.4 verwoben, basiert zudem auf dem modularen Elektrobaukasten, der in den kommenden Jahren den meisten Elektromodellen auf dem Volkswagen-Konzern ein mobiles Zuhause geben soll.

Geplant sind beim Škoda Enyaq fünf verschiedene Leistungsvarianten und drei Batteriegrößen.* In der Einstiegsversion treibt ein Heckmotor die beiden Hinterräder an. Der E-Motor wird aus einem Lithium-Ionen-Akku mit 55 kWh gespeist, von denen sich 52 kWh nutzen lassen. Die stärkeren Versionen haben vorne einen zweiten Elektromotor. Bei der 132 kW (179 PS) starken Maschine reicht der Strom aus einem 62-kWh-Akku (58 kWh netto) für bis zu 390 Kilometer. Maßstäbe setzen will Škoda auch beim Preis. „Teuer kann jeder,“ sagt Björn Kröll, bei Škoda Chef des Produktmanagements: „Zum Marktstart werden wir beim Verhältnis von Preis und Leistung die Besten sein.“ Ein Hyundai Kona Elektro kostet aktuell knapp 35.000 Euro, ein Peugeot e-2008 rund 34.400 Euro, das müsste der Škoda Enyaq dann unterbieten. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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