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TÜV gibt Antworten

Wechsel auf Winterreifen: Kommen die besseren Räder nach vorne oder hinten?

Beim Reifenwechsel stellt sich immer wieder die Frage: Wohin mit den Reifen mit mehr Profil? Vorne oder hinten? Die Antwort weiß der TÜV.

Es gibt Dinge, die sind so sicher wie das Amen in der Kirche. Für Autofahrer gehört dazu auch der Reifenwechsel, der zweimal im Jahr ansteht – außer natürlich, man fährt Ganzjahresreifen. Doch auch wenn man diesen selbst durchführt, anstatt in die Werkstatt zu fahren, steht eine Frage im Raum: wohin mit den besseren Reifen?

Eine berechtigte Frage! Immerhin ist der Verschleiß der Pneus an der Antriebsachse durch die erhöhte Belastung deutlich höher. Entsprechend verlieren sie schneller an Profil und müssen häufiger ausgetauscht werden. Die Folge: Autofahrer sind mit unterschiedlichen Profiltiefen unterwegs. Schon bei einer Abweichung von mehr als zwei Millimetern kann sich das negativ aufs Fahrverhalten auswirken.

Beim Reifenwechsel sollten die Pneus mit dem meisten Profil immer hinten montiert werden.

Reifenwechsel: Wohin gehören die besseren Reifen?

Oftmals werden die Reifen daher zwischen den Achsen getauscht, um den Unterschied möglichst gering zu halten. Womit wir wieder bei der Frage wäre, an welche Achse die Pneus mit dem besseren Profil gehören. Vorne oder doch hinten? Eine Antwort darauf liefern Untersuchungen und der TÜV Nord.

Kontrollampen und Warnleuchten im Auto: Was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

Die besseren Reifen gehören demnach immer auf die Hinterachse, und zwar unabhängig von der Antriebsart. Diese ist nämlich ausschlaggebend für die Richtungsstabilität des Fahrzeugs. Wie die Auto-Zeitung berichtet, sorgen blockierende Räder an der Hinterachse dafür, dass das Auto nicht mehr kontrolliert werden kann. In der Folge bricht das Heck aus und das Auto gerät ins Schleudern. Je besser das Profil ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Fahrzeug ins Schleudern gerät.

Reifenwechsel: Pneus regelmäßig seitengleich tauschen

Allerdings sollten auch die Vorderreifen immer genügend Profiltiefe haben, denn diese sind für die Lenkpräzision, Anfahrverhalten und Bremsen bei nasser Fahrbahn, Eis und Schnee extrem wichtig. Auch bei der Spurtreue bei Aquaplaning spielen sie eine wichtige Rolle.

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Um eine zu starke unterschiedliche Abnutzung zu vermeiden, sollte man die Pneus alle 10.000 bis 15.000 Kilometer vorne und hinten seitengleich getauscht werden. Wichtig ist, dass dies nicht diagonal geschieht und die Laufrichtung beachtet wird. Dadurch soll auch die sogenannte „Sägezahnbildung“ verhindert werden. Diese kann den Abrollkomfort einschränken. Übrigens sollten die Reifen auch regelmäßig ausgewuchtet werden.

Rubriklistenbild: © Westend61/Imago

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