Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Reparatur im Ausland: Nur Versicherung nutzt Ersparnis

Autoreparaturen könne im Ausland sehr viel günstiger sein. Die Ersparnis darf der Halter aber nicht behalten, wenn den Schaden eine Versicherung übernimmt. Foto: Sebastian Kahnert
+
Autoreparaturen könne im Ausland sehr viel günstiger sein. Die Ersparnis darf der Halter aber nicht behalten, wenn den Schaden eine Versicherung übernimmt. Foto: Sebastian Kahnert

Stuttgart (dpa/tmn) - Pech gehabt. Nach einem Unfall darf der Geschädigte nur die tatsächlichen Reparaturkosten in Rechnung stellen. Eine günstigere Werkstatt im Ausland nutzt ihm nichts, sondern nur der Versicherung.

Wer sein Unfallauto günstig reparieren lässt, darf nur den dafür bezahlten Betrag abrechnen. Hat er ein Gutachten erstellen lassen, das höhere Reparaturkosten veranschlagt, kann er nicht verlangen, diese von der Versicherung des Unfallverursachers ersetzt zu bekommen. Das entschied das OLG Suttgart (Az.: 5 U 28/14) in einem Urteil, auf das ADAC hinweist.

In dem Fall war ein Slowene in Deutschland in einen Unfall verwickelt worden. Sein beschädigtes Fahrzeug ließ er in Deutschland begutachten, dann aber in seinem Heimatland wesentlich günstiger reparieren, wobei dort Mehrwertsteuer anfiel. Diese machte er zusammen mit den Reparaturkosten aus dem Gutachten bei der Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers geltend. Die weigerte sich, den höheren deutschen Betrag zu bezahlen. Zu Recht, wie das OLG Stuttgart entschied. Wer sein Fahrzeug im Ausland fachgerecht, aber günstiger reparieren lässt, dürfe nur den tatsächlich angefallenen Betrag verlangen.

Kommentare