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Sechste Generation: VW-Bus der neuesten Generation

Evolution statt Revolution: Der T6 wird etwas geschärft, bleibt den alten Tugenden aber treu. Foto: Volkswagen
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Evolution statt Revolution: Der T6 wird etwas geschärft, bleibt den alten Tugenden aber treu. Foto: Volkswagen

Der erfolgreichste Kleinbus der Republik geht in die sechste Runde. Der neue VW Transporter, Caravelle und Multivan kommt. Und mit ihm der VW T6 - in der ersten Generation wurde er auch «Bulli» genannt.

Amsterdam (dpa/tmn) - Mit neuen Assistenzsystemen und sparsameren Motoren ausgestattet, wird es den neuen VW Transporter, Caravelle und Multivan mit zwei Radständen und drei Dachhöhen in über 500 Karosserievarianten geben, teilte Volkswagen Nutzfahrzeuge mit.

Zum Start gibt es die intern T6 genannte Baureihe mit vier neuen Dieseln und zwei Turbo-Benzindirekteinspritzern, die nun serienmäßig mit einer Start-Stopp-Funktion ausgestattet sind und bis zu einem Liter weniger verbrauchen. Optional gibt es für viele Varianten ein Automatik-Getriebe oder Allradantrieb.

Dabei decken die 2,0 Liter großen Diesel ein Leistungsspektrum von 62 kW/84 PS bis 150 kW/204 PS ab. Die beiden ebenfalls 2,0 Liter großen Benziner stehen mit 110 kW/150 PS oder 150 kW/204 PS im Datenblatt. Die schnellsten Varianten erreichen damit laut VW über 200 km/h, die sparsamsten verbrauchen im besten Fall 5,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer und kommen auf einen CO2-Ausstoß von 146 g/km.

Die Entwickler versprechen auch deutliche Verbesserungen bei der Ergonomie. So seien die Sitze verbessert worden, und das Cockpit verfüge über mehr Ablagemöglichkeiten als bisher. Die Sitzlandschaft im Fond soll zudem variabler sein und leichter umgebaut und neu konfiguriert werden können. Außerdem gibt es nun eine elektrische Heckklappe. Je nach Karosserie- und Modellvariante bietet der Transporter ein Fassungsvermögen von bis zu 9300 Litern.

Auf Wunsch gibt es den T6 mit automatischer Abstandsregelung samt Notbremsfunktion oder mit einem Fernlichtassistenten. Das Bedienkonzept mit Touchscreens, die mit einem Näherungssensor ausgestattet sind, hält nun auch Einzug in den T6. Zudem reagieren die Bildschirme wie Smartphones auf Wischgesten. Wann der T6 in den Handel kommt und was er kosten soll, gab VW noch nicht bekannt.

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