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Uneinsichtige Autofahrer riskieren Nachhilfeunterricht

Ein einzelner Verstoß reicht: Zeigt sich der Verwarnte uneinsichtig, kann ihm die Polizei eine Verkehrs-Schulung aufbrummen. Foto: Roland Holschneider
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Ein einzelner Verstoß reicht: Zeigt sich der Verwarnte uneinsichtig, kann ihm die Polizei eine Verkehrs-Schulung aufbrummen. Foto: Roland Holschneider

Wer kleinere Verkehrsregeln missachtet, wird normalerweise verwarnt. Zeigt sich der Verwarnte dann auch noch uneinsichtig, kann ihn die Polizei zu einer Schulung verdonnern - dort bekommt er dann Nachhilfe in Sachen Straßenverkehrsordnung.

München (dpa/tmn) - Verkehrsteilnehmer, die sich nicht an die Regeln halten, können zu einer Schulung vorgeladen werden. Dabei werden sie dann noch einmal über die entsprechenden Verkehrsregeln informiert.

Diese Möglichkeit sieht Paragraf 48 der Straßenverkehrsordnung (StVO) vor. Für eine Vorladung reicht ein einzelner Verstoß. Darauf weist der ADAC mit Berufung auf ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) München hin (Az.: 11 ZB 14/1026).

In dem Fall ging es um einen Taxifahrer, der einmalig vor einer Grundstückseinfahrt unerlaubt geparkt hatte. Beim Eintreffen der Polizei, die ihn verwarnen wollte, zeigte er sich den Argumenten der Polizisten gegenüber uneinsichtig. Die Folge war eine Vorladung zu einer entsprechenden Schulung.

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