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Zweirad-Minimalismus

Urban E-Bikes müssen mehr können als Style

Das Moustache Friday 28.1 ist mit seiner Zehnfach-Kettenschaltung gut in bergigem Gelände zu fahren und besitzt eine hohe Reichweite von durchschnittlich 72 Kilometern. Foto: ADAC Test & Technik/dpa-tmn
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Das Moustache Friday 28.1 ist mit seiner Zehnfach-Kettenschaltung gut in bergigem Gelände zu fahren und besitzt eine hohe Reichweite von durchschnittlich 72 Kilometern. Foto: ADAC Test & Technik/dpa-tmn

Reduziertes Design, minimalistische Ausstattung ohne Federung oder Gepäckträger: Das sind Merkmale, die die sogenannten Urban E-Bikes ausmachen. Auf einige Dinge sollten Käufer aber nicht verzichten.

München (dpa/tmn) - Sie sehen gut aus, sind vergleichsweise leicht und schon ab 1000 Euro zu haben. Trotzdem müssen Kaufinteressenten sogenannter Urban E-Bikes beim Gesamtpaket genau hinschauen. So ist die Zuladung oft nicht besonders hoch, hat der ADAC in einem Test von acht solchen Rädern zwischen 1000 und 3000 Euro herausgefunden.

Die Zuladung betrage teils unter 95 Kilogramm. Bei einem der beiden Testsieger dürften dagegen insgesamt 131 Kilogramm aufgesattelt werden - obwohl es mit 13,7 Kilogramm das leichteste Rad im Test ist.

Reaktion des Antriebs testen

Vor dem Kauf sollte man unbedingt eine Probefahrt machen und auf die Reaktion des Antriebs, die Ablesbarkeit der Anzeigen, die Bedienung der Schaltung und die Bremskraft achten, raten die Tester. Besonders wichtig dabei: Die Tretunterstützung sollte so ausgelegt sein, dass der Antrieb sofort abbricht, wenn der Radfahrer nicht mehr in die Pedale tritt.

Beim schlechtesten Rad im Test fiel etwa der lange Nachlauf des Motors auf, und das sogar beim Bremsen. Um das Bike zum Stehen zu bringen, sei also viel Kraft nötig. Der Motor dieses E-Bikes unterstützt außerdem nicht stufenlos, sondern nur in drei voreingestellte Geschwindigkeiten, was das Fahren in der Gruppe schwierig macht.

Akku kommt mit ins Haus

Die Reichweite eines Urban E-Bikes sollte laut ADAC bei mindestens 50 Kilometern liegen. Hersteller seien außerdem aufgefordert, E-Bikes stets mit Lichtanlage, Reflektoren und Klingel auszuliefern. Positiv sei außerdem, wenn sich der Akku ausbauen und zum Laden mit ins Haus nehmen lässt. Das war im Test bei nur drei Modellen der Fall. Im schlimmsten Fall ist der Akku fest verbaut.

Käuferinnen und Käufer eines Urban E-Bikes sollten sich über ihr Fahrprofil im Klaren sein, denn die Räder gibt es mit und ohne Schaltung. Singlespeed-Bikes ohne Gangschaltung eigneten sich vor allem für Strecken in der Ebene.

Insgesamt wurden die Hälfte der getesteten Urban E-Bikes mit «Gut» bewertet. Das Ampler Curt und das Moustache Friday 28.1 (jeweils Note 2,1) schnitten am besten ab, gefolgt vom Coboc One Brooklyn (2,2) und dem Cowboy Easy Rider (2,3). Bis auf das knapp 2000 Euro teure Coboc kosten diese Räder alle knapp 3000 Euro.

© dpa-infocom, dpa:200818-99-215429/2

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