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Was Sie nicht vergessen dürfen

Check-Liste fürs Wohnmobil: So kommen Sie sicher durch den Urlaub

Urlaub mit dem Wohnmobil oder einen tollen Campingplatz im Blick? Bevor es auf die Straße geht, steht der Sicherheitscheck an. Hier die Checkliste.

Urlaub mit dem Caravan? Nicht erst seit Corona im Trend, aber zurzeit ganz besonders beliebt. Bevor es mit dem Wohnmobil* auf Tour geht, widmet man dem rollende Zuhause lieber einen gründlichen Blick. Ist noch alles in Ordnung?

Check-Liste für Ihr Wohnmobil

In den kälteren Monaten wird das Reisemobil meist über längere Zeit nicht bewegt, deshalb sollten insbesondere die Reifen geprüft werden, rät der Tüv Süd. Denn diese können durch das lange Stehen in Mitleidenschaft gezogen werden. Mehr als sieben Jahre alte Reifen gehören ersetzt.

Lesen Sie zudem: Camping: Wo ist eine Übernachtung im Wohnmobil eigentlich erlaubt?

Beleuchtung und Batterien prüfen

Nächster Punkt: Beleuchtung und Batterien. Leuchtet noch alles? Falls Teile der Elektrik oder Beleuchtung nicht funktionieren, kann das an einer defekten Sicherung oder Glühbirne liegen. Oder an oxidierten Kontakten. Hier hilft manchmal gutes Kontaktspray, das auch präventiv aufgesprüht werden kann.

Tüv-Techniker raten: Schläuche am Auto checken

Darüber hinaus empfehlen die Tüv-Techniker auch einen Blick auf die Komponenten der Gasanlage, insbesondere auf die Schläuche. Hier können Kälte und Alter Risse und Beschädigungen hervorrufen.

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Bremstest vor einer längeren Fahrt mit dem Wohnmobil

Vor der ersten längeren Fahrt lohnt auch ein einfacher Bremstest auf der Straße. Greifen alle Bremsen noch gut? Wer nicht sicher ist, überlässt diesen Bereich des Fahrzeugs besser Fachleuten.

Lesen Sie zudem: Auto mieten für den Sommerurlaub? Darum sollten Sie schon jetzt buchen

Bei Wohnwagen-Anhänger: Blick auf Auflaufbremse werfen

Urlauber, die mit einem Anhänger auf große Fahrt gehen wollen, sollten auch einen Blick auf die Auflaufbremse werfen, rät der Tüv Süd. Der Tipp: den Wohnwagen ankoppeln, Bremse anziehen, Kupplung kommen lassen und auf Funktion hin überprüfen. Die Schmiernippel der Auflaufbremse brauchen alle 1000 Kilometer etwas Schmierstoff. Auch wichtig: Alle Bauteile auf Rost und Zersetzung prüfen. (dpa/ahu) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: Mit diesem Trick wird die Autoscheibe blitzschnell sauber

Warnleuchten im Auto und was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

Rubriklistenbild: © Christin Klose

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