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Gebrauchtwagen-Check

VW Golf Sportsvan (seit 2013)

Der Golf Sportsvan bietet seinen Kunden mehr Raum und leistet sich bei HU und Pannenfestigkeit kaum Schwächen. Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn
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Der Golf Sportsvan bietet seinen Kunden mehr Raum und leistet sich bei HU und Pannenfestigkeit kaum Schwächen. Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn

Ein Golf ist ein Golf ist ein Golf? Jein, denn auch von seinem kompakten Klassiker gibt es viele Varianten und Versionen. Wie wäre es mit dem Hochdachmodell Golf Sportsvan als Gebrauchtwagen?

Berlin (dpa/tmn) - Der VW Golf Sportsvan ist die Hochdach-Variante des Golfs. Der Wagen ist wegen der erhöhten Sitzposition und des größeren Stauraums bei Senioren beliebt. Wie schön, wenn auch die Enkel samt Gepäck mitfahren können - ohne Platzprobleme.

Für Gebrauchtkäufer ist das ein Vorteil, denn ältere Menschen neigen dazu, ihr Auto gut zu pflegen und seltener zu bewegen. Das wirkt sich positiv aufs Abschneiden bei der Hauptuntersuchung (HU) aus.

Modellhistorie: 2013 auf der IAA vorgestellt und seit 2013 als Nachfolger des Golf Plus im Handel. Seit 2016 auch im sportlichen R-Line-Dress zu haben. 2017 kam das Facelift mit überarbeiteten Stoßfängern, mehr Connectivity-Funktionen sowie Assistenten wie im Golf VII, auf dessen Plattform der Wagen aufbaut.

Abmessungen: 4,34 m bis 4,35 m x 1,81 m x 1,62 m bis 1,58 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 590 l bis 1520 l.

Karosserievarianten: Der Golf Sportsvan ist ein vergleichsweise hochbauendes Schrägheckmodell mit fünf Sitzplätzen, bei VW fährt es in der Nische zwischen Golf und dem Minivan Touran.

Stärken: Das Auto gefällt älteren Menschen und lässt sich nichts zu Schulden kommen: Bei der HU schneidet es in jeder Hinsicht besser ab als der Durchschnitt. Beste Noten für Achsen, Federn, Dämpfer, Bremskomponenten und Beleuchtung. Unter dem Strich schlägt der Sportsvan den Normal-Golf, weil der in aller Regel höhere Laufleistungen aufweist.

Schwächen: Gibt es kaum. Allenfalls könnte man dem Sportsvan vorwerfen, mit seinem Namen falsche Erwartungen zu schüren. Denn ein sportliches Auto ist er nicht, was man am unauffälligen Fahrverhalten oder der Abwesenheit von wirklich starken Motoren ablesen kann.

Pannenverhalten: Der ADAC schreibt: «Der Golf schneidet gut ab.» In der offiziellen Pannenstatistik unterscheidet der Club allerdings nicht zwischen Sportsvan und dem Basis-Golf. Macht nichts, denn Pannenschwerpunkte leistet sich weder der eine, noch der andere.

Motoren: Benziner (Drei-/Vierzylinder mit Frontantrieb): 63 kW/85 PS bis 110 kW/150 PS; Diesel (Vierzylinder mit Frontantrieb): 81 kW/110 PS und 110 kW/150 PS.

Marktpreise (laut «DAT Marktspiegel» der Deutschen Automobil Treuhand mit jeweils statistisch erwartbaren Kilometern):

- Golf Sportsvan 1.0 TSI Trendline (2017); 63 kW/85 PS (Dreizylinder); 48 000 Kilometer; 11 150 Euro.

- Golf Sportsvan 1.2 TSI BMT Comfortline (2014); 81 kW/110 PS (Vierzylinder); 87 000 Kilometer; 9075 Euro.

- Golf Sportsvan 2.0 TDI BMT Highline (2013); 110 kW/150 PS (Vierzylinder); 120 000 Kilometer; 9625 Euro.

© dpa-infocom, dpa:200803-99-22647/2

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