Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

VW-Umrüstmaßnahmen: Was Diesel-Kunden wissen müssen

Im Januar 2016 beginnt die große Rückrufaktion von VW. Foto: Peter Steffen
+
Im Januar 2016 beginnt die große Rückrufaktion von VW.

Ab Januar kann ein großer Teil der manipulierten Dieselautos aus dem VW-Konzern in die Werkstätten. Neue Luftgitter und Software-Updates sollen den zu hohen Stickoxid-Ausstoß senken. Doch Volkswagen hat noch mehr offene Baustellen.

Volkswagen wird im Januar 2016 mit dem Rückruf seiner vom Abgas-Skandal betroffenen EA-189-Diesel-Motoren beginnen. Die vorgelegten Maßnahmen, mit denen deren Stickoxid-Ausstoß (NOx) auf die vorgeschriebenen Werte gebracht werden sollen, hat das Kraftfahrtbundesamt abgesegnet.

Was VW-Diesel-Fahrer jetzt wissen müssen:

  • Punkt 1: Die vorgestellten Maßnahmen betreffen die rund 5,2 Millionen Autos mit 2,0-TDI- und die drei Millionen Autos mit 1,6-TDI-Motor. Für den kleineren 1,2-Liter-Motor sollen die Maßnahmen Ende des Monats vorgelegt werden. Der Rückruf für alle Motorvarianten soll sich über das gesamte Kalenderjahr 2016 erstrecken.
  • Punkt 2: VW verspricht, mit jedem Kunden Kontakt aufzunehmen und bei der Umsetzung der Maßnahmen «die individuellen Kundenbedürfnisse (...) zu berücksichtigen». So soll allen Kunden beispielsweise kostenfrei eine «angemessene Ersatzmobilität» angeboten werden.
  • Punkt 3: Für die Umrüstung des 1,6-Liter-Diesels veranschlagt VW einen Zeitaufwand von weniger als einer Stunde, die 2,0-Liter-Aggregate sollen in rund einer halben Stunde umgerüstet werden.
  • Punkt 4: Beim 2,0-Liter-Motor ist laut VW nur ein Softwareupdate notwendig, um die gültigen Abgasnormen zu erfüllen. Beim 1,6 TDI muss zusätzlich ein Gitternetz vor dem Luftmassenmesser eingebaut werden.
  • Punkt 5: Dass durch die Umrüstung weder Motorleistung, noch Verbrauch oder Fahrleistungen beeinträchtigt werden, mag Volkswagen derzeit noch nicht bestätigen. Die Wolfsburger versichern lediglich, dass das wesentliche Ziele bei der Entwicklung der Umrüstlösungen waren.

Bei den Konzernmarken Audi, Seat, Skoda oder Volkswagen Nutzfahrzeuge sind laut dem Volkswagen Konzern entsprechende Maßnahmen geplant.

dpa/tmn

Kommentare