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Welches Wetter ist für Autofahrer gefährlich?

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Vorsicht Sonne! Grell blendendes Sonnenlicht ist die häufigste wittterungsbedingte Unfallursache.

Plötzlich auftauchende Nebelbänke oder Aquaplaning sind ein Horror für Autofahrer. Auch wenn sich viele davor fürchten, passieren die meisten Unfälle bei Sonnenschein.

Vor allem diffuse Lichtverhältnisse erhöhen das Unfallrisiko. Doch grell blendendes Sonnenlicht ist die häufigste Unfallursache, wie jetzt eine Untersuchung des ACE auf Grundlage von Zahlen des Statistischen Bundesamtes ergeben hat.

Zwei Drittel aller schweren Verkehrsunfälle, bei denen bestimmte Einflüsse des Wetters eine unfallauslösende Wirkung zugeschrieben wird, passieren demnach durch Blendung.

Besonders zum Ende der Winterzeit und im Spätsommer kann die Sicht aufgrund des flachen Einfallwinkels der Sonnenstrahlen massiv beeinträchtigt werden. Verkehrsteilnehmer sehen sich dann mitunter so sehr geblendet, dass sie zeitweise sogar im Blindflug unterwegs sind und auch nicht mehr sicher erkennen können, ob eine Ampel grün, gelb oder rot leuchtet.

“Schon bei einer Stadtgeschwindigkeit von 50 km/h führt eine Sekunde Blendung zu einem Blindflug von 14 Metern. Unter diesen Umständen wird ein Auto in einer Gefahrensituation zum unkontrollierbaren Geschoss, dessen Lenker kaum noch richtig reagieren kann.” erläutert ein Experte des ACE.

68,5 Prozent dieser Unfälle geschahen im innerörtlichen Bereich. Außerhalb geschlossener Ortschaften haben Unfälle durch Blendung besonders schwerwiegende Folgen. Auf der Landstraße sind die meisten auch mit einem höheren Tempo unterwegs.

Während zwischen 1991 und 2010 die Zahl aller Unfälle mit Personenschaden um mehr als ein Viertel zurückging, wurde bei Blendungsunfällen eine Steigerung der Unfallquote um 231 Prozent festgestellt.

ml

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