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Wie funktioniert die Videomaut in Österreich?

An der Mautstelle der Brennerautobahn A13 bei Schönberg (Österreich) soll es mit der Videomaut besonders schnell vorangehen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
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An der Mautstelle der Brennerautobahn A13 bei Schönberg (Österreich) soll es mit der Videomaut besonders schnell vorangehen.

Kassenstationen und Vignetten gibt es in vielen europäischen Ländern, die Gebühren für die Autobahnnutzung erheben. Doch in unserem Nachbarland Österreich gibt es zudem eine besonders zeitsparende Einzugsmethode: die Videomaut.

In Österreich muss auf bestimmten Streckenabschnitten eine Sondermaut bezahlt werden, und zwar unabhängig von der Vignette. Das gilt zum Beispiel für die Brenner-, die Tauern- und die Pyhrn-Autobahn oder den Arlberg-Straßentunnel. Um das Bezahlen der Gebühr zu vereinfachen und den Durchfluss zu beschleunigen, wurde die Videomaut eingeführt.

Voraussetzung für die Nutzung ist, dass man sein Kennzeichen registriert. Das lässt sich vorab über das Internet erledigen oder an Tankstellen oder Raststationen. An der Mautstation gibt es dann spezielle Videomaut-Spuren, in denen Kameras die zuvor gespeicherten Kennzeichen erfassen und identifizieren, so der TÜV Nord. Wer schon bezahlt hat, bekommt automatisch freie Fahrt. Lange Wartezeiten, etwa in Ferienzeiten an den Spuren mit Kassenautomaten, lassen sich auf diese Weise umgehen.

dpa/tmn

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