Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hilfreiche Tipps

Winterpause für Cabrios und Oldtimer: Vor dem Abstellen einige Dinge beachten

Der Sommer ist vorbei – und auch die Zeit vieler Oldtimer und Cabrios. Doch vor der Einkehr ins Winterquartier sollte man ein einige Tipps beherzigen.

Mit dem Herbstbeginn steht für viele Cabriolets, Old- und Youngtimer der wohlverdiente Winterschlaf an. Nässe, feuchtes Laub und manches Mal auch Salz auf den Straßen können dem betagten Blech nämlich durchaus zusetzen. Auch wenn das Fahrzeug bereits Fürsorge genießt, sollte man vor dem Einmotten noch einige zusätzliche Vorbereitungen treffen.

Vor dem Einmotten in einer trockenen Garage steht eine Fahrzeugreinigung an. In der Waschstraße empfiehlt sich ein Programm mit Unterbodenwäsche. Wer seinem Schätzchen etwas Gutes tun will, gönnt ihm außerdem eine professionelle Motorreinigung. Wer eine Reinigung hingegen eigenhändig per Hochdruckreiniger durchführen will, sollte mit der Düse mindestens einen halben Meter Abstand wahren, unter anderem, um Gummidichtungen zu schonen. Beim Dampfstrahlen des Motorraums klebt man idealerweise Bereiche wie Motorsteuerung, Drehstromgenerator und Zündspule vorher ab, damit diese nicht mit Wasser in Kontakt kommen. Achtung: Wird ein Motor mit Wasser gereinigt, kommt es zu Öl- und Fettabspülungen. Deshalb muss laut Gesetzgeber eine wasserintensive Motorwäsche an einem speziellen Platz mit Ölabscheider durchgeführt werden. Wird der Motor im Vorgarten gereinigt, drohen empfindliche Strafen.

Cabrios und Oldtimer für die Winterpause vorbereiten: Welche Tipps man beherzigen sollte

Nach der Außen- folgt die Innenraumreinigung. Zunächst werden Fahrgast- und Kofferraum gründlich ausgesaugt, da Schmutz Feuchtigkeit anzieht, was neben unschönen Gerüchen auch Rost provozieren kann. Hat man Lederpolster, sollten diese anschließend mit einem entsprechenden Pflegemittel behandelt werden. Bei einem Pollenfilter empfiehlt sich der Austausch, um Schimmel zu verhindern. Eine gute Belüftung des Innenraums dient dem gleichen Zweck. Deshalb bleiben im Winterschlaf die Seitenscheiben idealerweise ein Stück geöffnet.

Bei Cabrios lohnt sich außerdem eine gründliche Reinigung des Verdecks mit Seifenwasser. Zur Schonung von Stoff und der Verdeckmechanik bleibt es anschließend ebenfalls leicht geöffnet. Scharniere können mit Öl oder Fett eingesprüht werden, Dichtungen und andere Gummiteile werden mit Vaseline oder Talkum eingerieben, damit sie geschmeidig bleiben.

Vor der Winterpause steht für das Fahrzeug noch einmal eine gründliche Reinigung auf dem Programm. (Symbolbild)

Cabrios und Oldtimer für die Winterpause vorbereiten: Volltanken und Öl wechseln

Darüber empfiehlt sich für den Motor ein Ölwechsel, damit alte Schwebeteilchen keine Säuren bilden, die das Aggregat schädigen können. Anschließend wird noch der Ölstand im Schalt- und im eventuell vorhandenen Hinterachsdifferential kontrolliert, was bei Oldtimern gerne mal vergessen wird. Außerdem ist es ratsam, den Wagen mit vollem Tank abzustellen. Ist viel Luft im Tank, kann sich Kondenswasser bilden, was bei Metalltanks zu Korrosion führt. Gegen Tankrost helfen auch spezielle Kraftstoff-Additive. Seit Mitte der 1980er-Jahre haben Autos in den allermeisten Fällen übrigens Kunststofftanks, hier ist es egal, wie voll der Tank ist. Nicht zu vergessen sind Scheibenwischanlage und Kühlwasser; Frostschutz verhindert hier das Einfrieren. Die Scheibenwischer werden abgeklappt, damit sich die Lippen nicht plattdrücken.

Cabrios und Oldtimer für die Winterpause vorbereiten: Starterbatterie fit halten

Wichtig ist es auch, die Starterbatterie fit zu halten. Bei älteren Autos empfiehlt sich ihr Ausbau, modernere Fahrzeuge können hingegen ohne Stromversorgung Probleme mit der Elektronik bekommen. Bei längeren Standzeiten wird hier der Ladezustand mit einem entsprechenden Gerät erhalten.

Für die Reifen empfiehlt sich während der Standzeit ein erhöhter Druck auf 2,5 bis 3 bar. Regelmäßiges hin- und herschieben des Fahrzeugs verhindert einen Standplatten der Reifen und verteilt Öl und Fett in Getrieben und Wellen. Bei modernen Autos lohnt sich auch das kurze Anschalten der Klimaanlage bei laufendem Motor, um den Kompressor zu schmieren.

Spritschleudern der Autogeschichte: 43,5 Liter auf 100 Kilometer

Ein Chevrolet Camaro.
Mit dem Camaro reagierte Chevrolet Ende 1966 auf den beleibten Ford Mustang. Das Muscle Car aus Detroit erwies sich mit dem V8-Motor und 7 Litern Hubraum jedoch als sehr durstig: Bis zu 43,5 Liter auf 100 Kilometern waren keine Seltenheit. © Chevrolet
Ein roter Lamborghini Countach.
Im Heck des ersten Lamborghini Countach verrichtete ein V12-Motor mit 5 Litern Hubraum seinen Dienst. Mit bis zu 33,5 Litern auf 100 Kilometern war der Sportwagen jedoch alles andere als sparsam. Die Neuauflage dürfte dank Hybrid-Antrieb deutlich weniger verbrauchen. © Thomas Zimmermann/Imago
Rolls Royce Corniche Cabrio Baujahr 1984
Der Rolls-Royce Corniche ist mit rund drei Tonnen wahrlich kein Leichtgewicht. Kein Wunder also, dass sich auch der V8-Motor mit 7 Litern Hubraum als Schluckspecht erwies. Bis zu 29 Liter gönnte sich der edle Brite auf 100 Kilometer. © Sebastian Geisler/Imago
Ein Dodge Charger.
Auch der Dodge Charger ist ein Klassiker der amerikanischen Automobil-Geschichte. Getreu dem Motto „Höher, schneller, weiter“ fällt auch sein Spritverbrauch üppig aus. Bei frühen Modellen waren bis zu 27 Liter auf 100 Kilometer möglich. © Panthermedia/Imago
Aston Martin Lagonda
Optisch kann man vom Aston Martin Lagonda halten, was man möchte. In Sachen Spritverbrauch zählt der Brite, mit bis zu 26,1 Liter auf 100 Kilometern, aber zu den durstigsten Autos, die jemals gebaut wurden.  © Tim Graham/Imago
Hummer H1
Der Hummer H1 wurde ursprünglich vom US-amerikanischen Militär-Herstellers AM General gebaut. Dieser verkaufte die Markenrechte schließlich an General Motors. So wuchtig wie der Geländewagen aussieht, war auch sein Verbrauch, der bei bis zu 24,5 Liter auf 100 Kilometer lag. Die Neuauflage des Klassikers ist im übrigen rein elektrisch unterwegs. © Sebastian Geisler/Imago
Bentley Arnage
Bis 2010 baute Bentley den 2,6 Tonnen schweren Arnage, auf dem auch die State Limousine der verstorbenen Königin Elisabeth II basierte. Mit dem größten Motor war ein Verbrauch von 24,2 Liter auf 100 Kilometer möglich.  © Sebastian Geisler/Imago
Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport L Edition Type 35
Der Bugatti Veyron war eines der ersten Autos mit Straßenzulassung, das mehr als 1000 PS unter der Haube hatte. Der Motor des „Super Sport“ leistete sogar 1.200 PS. Die Folge: ein Verbrauch von durchschnittlich 24,1 Litern auf 100 Kilometer. Innerorts sind sogar bis zu 37,2 Liter möglich. © Sebastian Geisler/Imago
Dodge Challenger RT
Neben dem Charger eroberte Dodge auch mit dem Challenger den US-Muscle-Car-Markt. Letztere zeigte sich mit einem Verbrauch von 23,5 Litern auf 100 Kilometer etwas „sparsamer“. © Andre Poling/Imago
Dodge Viper RT10
Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Das gilt auch für Dodge, denn auch die Viper erweist sich als besonders durstig: bis zu 21,1 Liter auf 100 Kilometer waren möglich. Gebaut wurde der Sportwagen von 1992 bis 2017. © Eibner/Imago

Nichts verpassen: Alles rund ums Thema Auto finden Sie im regelmäßigen Auto-Newsletter unseres Partners tz.de.

Cabrios und Oldtimer für die Winterpause vorbereiten: Kein abgemeldetes Fahrzeug öffentlich parken

Alle paar Jahre sollten Oldtimer-Besitzer außerdem die Hohlraumversiegelung akribisch untersuchen. Das gilt besonders für Autos mit selbsttragender Karosserie, also vor allem für Nachkriegsmodelle. Aber auch ältere Fahrzeuge in Rahmenbauweise haben Hohlräume. Die Versiegelung muss unbeschädigt und intakt sein, sonst drohen Korrosion und kostspielige Reparaturen.

Der ideale Ort für den Winterschlaf des Autos ist eine trockene und gut belüftete Garage oder Halle. Auf öffentlichen Straßen darf nur ein angemeldetes Auto geparkt werden, bei dem das Nummernschild immer sichtbar sein muss. Andernfalls kann das Fahrzeug abgeschleppt werden. (Mario Hommen/SP-X)

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

Kommentare