Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Herbst

Wo die Gefahr für Wildwechsel am größten ist

Bambi am Straßenrand: So eine vermeintliche Herbstidylle kann für Autofahrer und Tiere immer eine tödliche Gefahr bedeuten. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
+
Bambi am Straßenrand: So eine vermeintliche Herbstidylle kann für Autofahrer und Tiere immer eine tödliche Gefahr bedeuten. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

In der Dämmerung sind besonders viele Wildtiere unterwegs. Nicht nur im ländlichen Raum ist nun wieder mit mehr Wildwechsel zu rechnen. Wo ist die Gefahr am größten - und wie reagieren Autofahrer richtig?

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Der Herbst ist da, die Tage werden kürzer. Autofahrer müssen in der Dämmerung nun verstärkt mit Wildwechseln rechnen, erklärt der Automobilclub von Deutschland (AvD). Dann gilt besonders hohe Aufmerksamkeit für beide Fahrbahnränder und angepasste Geschwindigkeit. Tauchen Tiere auf, dann bremsen und hupen. Doch auch nach dem ersten Verscheuchen ist immer noch mit Nachzüglern rechnen.

Der AvD rät, nachts das Fernlicht anzumachen. So lassen sich die Augen der Tiere als Lichtpunkte besser erkennen. Wer solche sieht, sollte sofort abblenden, da die Tiere sonst die Orientierung verlieren können. Ist ein Zusammenstoß nicht mehr zu verhindern, dann gilt: Bremsen und das Lenkrad gerade halten.

Je niedriger die Aufprallgeschwindigkeit, desto besser. Schon ein 20 Kilo schwerer Rehbock prallt bei Tempo 60 mit der Wucht von rund 800 Kilo auf. Trotzdem keine unkontrollierten Ausweichmanöver starten - die bringen das eigene und fremde Leben in Gefahr.

Das Wildwechselrisiko steigt nicht nur in Waldgebieten, sondern auch auf Routen, die in die Nähe von Feldern und Wiesen führen. Besonders gefährdet sind neu angelegte Straßen, da Tiere ihre Wechselgewohnheiten lange beibehalten.

Auch in manchen Großstädten sind mittlerweile Wildtiere wie Wildschweine beheimatet. Dort können die Tiere in der Nähe von Grünflächen für Gefahr sorgen.

© dpa-infocom, dpa:200918-99-617807/2

Kommentare