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Geeigneter Platz: Auf diesem Sportplatz, der sich zwischen Hochschule und dem Studentenwohnheim befindet, könnte eine Sporthalle für die Hochschule Rosenheim entstehen.

Rosenheim - 4000 Studenten, davon 1000 aktive Sportler, die untergebracht werden wollen - die FH  Rosenheim möchte eine eigene Sporthalle. Ein berechtigter Wunsch? VOTEN SIE MIT!

"Es ist sehr schwierig, genügend Sporthallen für so viele Studenten zu organisieren." Teilweise stünden sich die Fußballer gegenseitig auf den Füßen, weil viele Hallen zu klein seien, erklärt Obermaier. Zudem benötige er sehr viel Zeit für die Organisation der Sportplätze für die über 20 Sportarten, welche die Hochschule anbietet.

"Wir bekommen oft zu kleine Hallen und meistens zu wenig Zeit, um sie zu nutzen", sagt Obermaier. Beispielsweise sei es fast unmöglich für Studenten, in der Gabor-Halle zu trainieren, und auch die Eishockeyspieler dürften nur selten ins Eisstadion. Die Hochschule habe viel mehr Sportler als normale Schulen in Rosenheim und sollte deshalb mehr Hallen zugewiesen bekommen. Nach seinen Worten ist die Zusammenarbeit mit dem Sportamt aber nicht einfach.

"Es gibt natürlich Zeitfenster", sagt Frank Leistner, der Leiter des Schul- und Sportamtes, "aber Schulen und Sportvereine haben Vorrang bei der Vergabe." Die Hochschule sei nämlich in diesem Sinne keine Schule und müsse sich deshalb hinten anstellen, weil der gesamte Bedarf nicht zu decken sei. Laut Leistner muss man immer abwägen, wer Vorrang hat. Die Vergabe der Sporthallen habe sich mit der Zeit entwickelt, und es gebe in Rosenheim auch kein Problem mit Hallenplätzen - man liege mindestens im Durchschnitt.

Für eine eigene Sporthalle wüsste Obermaier schon einen möglichen Ort: ein Fußballplatz, der sich zwischen Hochschule und den Studentenwohnheimen befindet. Studenten könnten sich beim Bau engagieren und auch die spätere Wartung übernehmen. "Es würden viele Projekte für unsere Studenten entstehen", so Obermaier. So zum Beispiel für Holztechniker und Innenarchitekten; die Halle könne auch als Prüfhalle verwendet werden, um festzustellen, wie stark der Abrieb bestimmter Hallenböden ist. Vor allem hätte die Hochschule auch endlich einen geeigneten Platz für Abschlussfeiern und Studentenpartys, für die momentan nur das Hauptgebäude eine Lösung ist.

Obermaier ist vor allem sehr erfolgreich mit seinen Basketballern, die schon viele Titel bei Hochschulmeisterschaften gewonnen haben. Dieses Jahr wird die Hochschule auch eine Basketballmeisterschaft des allgemeinen deutschen Hochschulsportverbands ausrichten. In Zukunft würde Obermaier ein solches Ereignis am liebsten in einer eigenen Halle austragen. Nach einem passenden Ort für die Meisterfeier müsste er dann auch nicht mehr suchen.

lom/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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