Messer-Attacke in Rosenheim: Das Urteil

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Rosenheim - Mit einem Klappmesser hatte ein 24-Jähriger im Oktober 2012 einen Mann in Rosenheim attackiert und verletzt. Jetzt fiel das Urteil im Prozess.

Im Oktober 2012 kam es zu der folgenschweren Auseinandersetzung zwischen einem 24-Jährigen und einem anderen Mann in Rosenheim. Nachdem sich beide bereits im Atrium verbal in die Haare bekommen hatten, passte der Angeklagte den Geschädigten auf seinem Nachhauseweg ab. Anschließend attackierte er ihn in der Riederstraße mit einem Messer (10,5 cm lange Klinge). Glücklicherweise konnte das Opfer den Messer-Angriff gegen seine Brust blitzschnell mit seiner linken Hand abwehren. Er erlitt dabei allerdings eine Schnittverletzung am Handballen. Nach einer Operation im Rosenheimer Klinikum war der Mann wochenlang krankgeschrieben. Laut Anklageschrift wurde aufgrund der Tiefe der Stichverletzung eine Nervenzerreißung verursacht und damit einhergehend eine Taubheit des Daumens, Zeigefingers sowie Mittelfingers der linken Hand.

Ein Fluchtversuch des Angreifers nach der Attacke verlief erfolglos. Er konnte von dem Geschädigten und seiner Begleiterin gestellt werden. Das Landgericht hatte den Mann nun wegen versuchten Totschlags angeklagt. Verurteilt wurde der 24-Jährige nun aber wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren. Zudem wurde eine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet. 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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