400.000 Euro für Rosenheimer Hochschule

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Prof. Dr. Stefanie Winter (Vierte von links), Benjamin Zinger (Zweiter von rechts), Prof. Heinrich Köster (rechts) und Studierende der Hochschule Rosenheim kurz nach der Bekanntgabe der Jury-Entscheidung in Berlin.

Rosenheim/Berlin - Die Rosenheimer Hochschule erhält für ihr Konzept "RoQ'n Rol" 400.000 Euro Stiftungsgeld für eine interne Modernisierung.

Die Universitäten Frankfurt am Main und Mainz sowie die Hochschulen München und Rosenheim erhalten jeweils 400.000 Euro Stiftungsgeld für ihre interne Modernisierung. Das hat der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Heinz-Nixdorf-Stiftung am Donnerstag in Berlin bekannt gegeben. Insgesamt hatten sich 21 Universitäten und 23 Hochschulen um den Preis beworben.

Den Initiatoren ging es unter dem Motto "Wandel gestalten" um universitäre Modernisierungskonzepte in Verwaltung, Lehre, Forschung und Wissenstransfer. Die Rosenheimer Hochschule setzte sich mit ihrem Konzept "RoQ'n Rol - Rosenheimer Qualität in der Rosenheimer Lehre" gegen die Mitbewerber durch.

"Wir hatten nicht zu hoffen gewagt, diesen Preis zu gewinnen", sagte am Nachmittag eine überglückliche Stefanie Winter, Professorin und Vizepräsidentin der Rosenheimer Hochschule. Winter war genauso wie Präsident Professor Heinrich Köster, der wissenschaftliche Mitarbeiter Benjamin Zinger und einige Studenten zur Preisvergabe nach Berlin gereist. Der Auftritt habe gezeigt, "dass wir alle hinter unserem Konzept stehen, dass wir mit Spaß und Lust und 'RoQ'n Rol' dabei sind", freute sich Winter.

Das nun ausgezeichnete "RoQ'n Rol"-Konzept sieht eine Reihe von Maßnahmen vor, welche die Qualität der Lehre verbessern sollen. So hatten die Studierenden unter dem Motto "RoQ'n Rol" einen Hochschulpreis für Professoren ausgelobt, deren Arbeit sie zuvor nach Kriterien wie Engagement, Praxisnähe oder Verständlichkeit bewertet hatten. Mit dem Preisgeld von 400.000 Euro soll nun zusätzlich ein Mitarbeiter beschäftigt werden, der sich um die Umsetzung des "RoQ'Rol"-Konzepts kümmert. Außerdem investiert die Hochschule laut Winter in Sachmittel, um das Projekt in entsprechenden Räumen verwalten zu können. Und schließlich soll auch die "E-Community" der Hochschule ausgebaut werden, damit Studenten und Professoren noch schneller miteinander in Kontakt treten können.

Vizepräsidentin Winter war gestern so guter Laune, dass sie nicht einmal der wegen der Schneefälle abgesagte Flug von Berlin zurück nach München aus der Ruhe bringen konnte. "Wir wollen einen Wandel an der Hochschule anstoßen", kündigte sie an. Der Anfang dafür sei nun geschafft.

zip/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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